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Forum Grenzgänge pt. 5 | Elisabeth Coudoux, Liz Kosack

8. Juni | 20:30 - 22:00

Liz Kosack und Elisabeth Coudoux lassen sich in ihrer Duo-Performance in die Ergebnisoffenheit fallen. Wenn die Ausrichtung pausiert, kann sich unsere Zeit neu einrichten, hierarchiefrei dehnen, mit Löchern und Beulen. Dabei ist die Zeit nur ein Spiegel unserer Wahrnehmung. Wie sie sich dehnen und krümmen kann – ihre dynamischen Multiversen – modellieren die beiden mit ihrer eigenen musikalischen Sprache und persönlichen Resonanz. Die Musik des Duos passiert hauptsächlich innerhalb dieser Zeitlichkeit – Luft, Bewegung, Räumlichkeit von kleinsten Partikeln. Liz Kosack und Elisabeth Coudoux kommunizieren über Wellen für das Ohr und aus dieser Kompetenz heraus entwickeln sie Translationen für die Notwendigkeit unseres visuellen Zeitgeistes.

Termine und Tickets:

Samstag, 08.06.24 – 20:30 Uhr
WUK Theater Quartier

Tickets: 10/17/25 €
Freie Preiswahl
Erhältlich in unserem Online-VVK unter:
http://www.wuk-theater.de/karten
oder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt

Gefördert vom Musikfonds e.V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Veranstaltung findet innerhalb der 6-teiligen Reihe „FORUM GRENZGÄNGE“ statt: Sechs Begegnungen experimenteller Musik mit Performance, Tanz und visueller Kunst.

Beteiligte Musiker:innen

Elisabeth Coudoux: Cello
Liz Kosack: Electronics, Performance

Eine Kooperation des WUK Theater Quartier mit dem Jazzkollektiv Halle.
Projektleitung: Tom Wolter
Konzeption: Samuel Mager, Albrecht Brandt
Kuration: Albrecht Brandt
Produktionsleitung: Bettina Hanisch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Patrick Jungwirth

Gefördert vom Musikfonds e.V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Beitrag zum kulturellen Themenjahr der Stadt Halle 2024.

Elisabeth Coudoux

Die 1985 geborene Cellistin Elisabeth Coudoux kam auf der Suche nach neuen Klängen und Spieltechniken vom klassischen Instrumentalstudium über den Jazz zur Neuen Musik und freien Improvisation. Für sie ist das Erforschen des Klangspektrum des Instruments eine sich ständig erweiternde Suche nach ihrer eigenen Stimme. Bei der Analyse intuitiver Bewegungsmuster entstehen poetische Miniaturen, werden erzählt und unbekannte Klanglandschaften erkundet. Als Solokünstlerin liebt sie die Herausforderung der spontanen Begegnungen. Sie hat gespielt mit Michael Zerang, Mark Dresser, Biliana Voutchkova, Mick Beck, Sofia Jernberg, Xavier Charles, Marcus Schmickler, uvm.

In ihrem 2013 gegründeten Ensemble Emiszatett erklingt das Cello als orchestraler Klangkörper gleichberechtigt mit dem Klang der anderen Spieler, wobei der Fokus immer zwischen individuellem Ausdruck und freier kollektiver Energie changiert. Es gilt, die Balance zwischen improvisatorischer Eigenwilligkeit und gemeinsamer musikalischer Form zu verhandeln. Coudoux spielt auf Festivals und Konzertreihen in der ganzen Welt, wie z.B. All Ears Festival, In a Landscape, Moers Festival, Roskilde Festival, Krakauer Jazz Herbst, Drei Tage Zeit, Météo Festival und viele mehr. Sie ist Mitglied mehrerer Ensembles und Projekte wie Zeitkratzer, Fear O‘ She (Gropper, Kaufmann, Kummer, Coudoux), sie ist NICA-Teilnehmerin sowie Initiatorin und langjähriges IMPAKT e.V. Vorstandsmitglied.

Am 15. Mai 2021 erscheint das neue Album »EARIS“, eine Zusammenarbeit ihres Ensembles Emiszatett mit Pegelia Gold. Die Musik des Albums ist eine neue Idee, gewachsen aus der langjährigen Hör- und Spielerfahrung des Ensembles, Kompositionen und Konzepte mit Stimme zu realisieren, die ihre eigene Fantasie in musikalischen Landschaften erzählen. Zwölf eher kurze Klanginseln voller abstrakter experimenteller Klänge mit Mut zu Melodie und Form. EARIS – The ear behind the iris – die Idee, ohne Worte zu sehen, aus der inneren Gefühlslandschaft ein musikalisches Gedicht zu formen, das keine Worte braucht.

Elisabeth Coudoux auf Instagram: @elisabethcoudoux
Elisabeth Coudoux auf Facebook
www.elisabethcoudoux.com
NICA Sommerspecial: Elisabeth Coudoux/Emiszatett

Liz Kosack

Liz Kosack ist eine in Berlin lebende Synthesizer-Spielerin und Maskenbildnerin. Sie hat mit unzähligen Mitstreitern in experimentellen Musikszenen in Europa, New York und weltweit gearbeitet. Mit ihren Masken und visuellen Arbeiten kreiert und verdrängt sie Fragen der Identität. Als Synthesizerin verfolgt ihre einzigartige Arbeit einen organischen Ausdruck, der die Möglichkeiten elektronischer Instrumente ausreizt.

www.zardkom.com
Liz Kosack auf Instagram: @zardkom

Details

Datum:
8. Juni
Zeit:
20:30 - 22:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

WUK Theater Quartier
Holzplatz 7a
Halle (Saale),
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Veranstalter

WUK Theater Quartier
E-Mail
kontakt@wuk-theater.de
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