10 Jahre Studierendentheater unter Leitung von Tom Wolter

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  • Beitrag veröffentlicht:23. Januar 2023

Das Studierendentheater der Uni Halle

Künstlerische Angebote für junge Erwachsene sind sowohl für die Universität Halle als auch die Stadt Halle eine Basisaufgabe für lebendige Kultur: Auseinandersetzung, Angebote für Talente, Perspektiven für den beruflichen Einstieg beginnen genau dort. Dies fördert das Studierendentheater der Uni Halle, dass sich seit nun 10 Jahren unter der Leitung von Tom Wolter, Künstlerischer Leiter des WUK Theater Quartier, befindet. Es gilt, sich auszuprobieren, Menschen und Techniken kennenzulernen, und das spartenunabhängig – ob Musik, Tanz, Schauspiel oder Performance.

Den Rahmen für diese Arbeit des Studierendentheaters im WUK Theater Quartier gibt die Kooperation mit und die Beauftragung durch die Uni Halle. Das Studierendentheater ist eines der ASQ-Angebote innerhalb des Curriculums der Universität. Die Wechsel im Ensemble von Semester zu Semester bringen dabei immer wieder neue Impulse. Die Herausforderung und Freude an der Arbeit mit jungen Erwachsenen besteht darin, jedes Semester aufs Neue ein Team zu schaffen, dass in dem kurzen Zeitrahmen eines Semesters eine Produktion auf die Welt bringt.

Rückblick auf 10 Jahre

Insgesamt 22 Produktionen sind unter der Leitung von Tom Wolter gemeinsam mit über 200 Studierenden und Mitwirkenden in diesen 10 Jahren entstanden – 20 von ihnen sind dabei den Weg in die künstlerische Professionalität gegangen.

Auch die Orte, an denen Proben und Aufführungen stattfinden, sind stets dem Wandel unterzogen: Seit 2017 sind es die Spielstätten des WUK Theater Quartier am Holzplatz 7a mit Saal, der Bühne im Hof und – seit 2022 – dem Kahn hinter dem Haus. Bald wird auch das WUK Theater Schiff als Spielort des Ensembles folgen.

Wie bei allen Projekten und Koproduktionen des WUK Theater Quartier ist Grundlage der Arbeit die Selbstbeauftragung: Interesse an der Arbeit miteinander und unter den Studierenden sowie Interesse an den Themen der Produktionen.

Das Bergwerk zu Falun

Die Produktion des Wintersemesters, „DAS BERGWERK ZU FALUN“, reiht sich dabei thematisch in das  Kapitel #untertage ein: Eine Befassung mit dem Bergbau und der Arbeit unter Tage, aber auch der Faszination der undurchdringlichen und mystischen Schwärze der Unterwelt; der Sehnsüchte und Ängste, die sie weckt, und der Geheimnisse, die sie zu entdecken lockt. Mit Musik und Gesang erzählt das Ensemble nun also die Geschichte von Elis Fröbom, der im Bergwerk Falun am Tag seiner Hochzeit stirbt und bringt den dramatischen Text von Hugo von Hofmannsthal auf die Bühne.