SOLIDARISCH BLEIBEN – Wenn Kulturräume politisch angegriffen werden | Vortrag | #Traditionen brechen

Freie Kulturräume geraten dort unter Druck, wo rechte und autoritäre Kräfte an Einfluss gewinnen.
Der Konflikt zeigt sich nicht nur in Haushaltsdebatten, sondern in einer veränderten Vorstellung davon, was Kunst und Kultur „zu sein“ haben: Welche Inhalte gelten als legitim? Was wird als politisch unerwünscht markiert? Und wer setzt diese Maßstäbe?
Freie Räume sind mehr als Veranstaltungsorte. Sie sind Schutzräume, ermöglichen künstlerische Experiment, geben Initiativen Infrastruktur, sind Räume der Gemeinschaft. Hier findet gesellschaftliche Auseinandersetzung statt. Wenn sich ihre Rahmenbedingungen verschieben, betrifft das das kulturelle und demokratische Leben einer gesamten Stadt.
In mehreren Kommunen lassen sich solche Verschiebungen bereits beobachten, mit spürbaren und fatalen Folgen für soziokulturelle Zentren, Clubs und freie Träger.
Am 13.03.2026 spricht Robert Fietzke (Leiter von ZORA e.V., Lehrbeauftragter an der Hochschule Magdeburg-Stendal) im WUK Theater Quartier darüber, mit welchen kulturpolitischen Strategien rechte und autoritäre Akteur:innen arbeiten und was das konkret für Halle bedeuten kann.
Im Anschluss: Austausch über Handlungsspielräume, Vernetzung und solidarische Praxis
Termin
Fr. 13.03.26 | 18:oo Uhr
WUK Theater Quartier, Holzplatz 7a
Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung.
Die Veranstaltung findet zusammen mit dem Netzwerk Musikveranstaltende statt.
