DAS GIBTS NUR EINMAL – Lieder von Werner Richard Heymann neu arrangiert | Jazzquartett | #paradiese

„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben viel von mir gehört“, pflegte Werner Richard Heymann zu sagen. Tatsächlich ist der deutsch-jüdische Komponist heute kaum noch präsent – ganz im Gegensatz zu seinen unvergessenen Songs wie Ein Freund, ein guter Freund oder Irgendwo auf der Welt. Das Ensemble der Sängerin Fernanda von Sachsen und Pianistin Marina Schlagintweit mit Lorenz Heigenhuber am Bass und Tilman Albrecht am Schlagzeug erinnert mit brillanten Arrangements und humorvollen Anekdoten an Heymanns bewegtes Leben. Seine Lieder, einst auf den großen Leinwänden zu Hause, finden nun in modernen Jazzinterpretationen ihren Weg zurück auf die Bühne und zeigen eindrucksvoll, wie zeitlos seine Musik ist.
Es spielen: Fernanda von Sachsen, Marina Schlagintweit, Lorenz Heigenhuber, Tilman Albrecht
Termin
So. 28.06. | 18:00 Uhr
WUK Schiff, Saalepromenade Steg 4, 06108 Halle (Saale)
Tickets
12€ | 16€ | 20€ (freie Preiswahl)
Erhältlich in unserem Online-VVK unter: http://www.wuk-theater.de/karten
oder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt
Fernanda von Sachsen

ist eine junge Jazz Sängerin und Komponistin. Ihr ist es wichtig ihrer Meinung und ihren Gefühlen durch ihre Stücke eine Stimme zu verleihen. 2025 erhielt sie für ihre Arbeit den Bayerischen Kunstförderpreis, sowie den Kurt Maas Jazz Award und ist aktuell Finalisten des jungen Münchner Jazzpreises. Ihre Kompositionen (bsp.: Would you say the same if I were a man?) wurden 2024 beim KulturkreisGasteig Musikpreis ausgezeichnet.Sie spielte bereits in mehreren LändernEuropas, sowie in Brasilien und Südkorea. Bspw.: Int. Jazzwoche Burghausen, Jazzclub Unterfahrt, BPAM-Festival (Korea), Jazzfestival Craiova (Rumänien).
Marina Schlagintweit

(1992) ist eine Jazzpianistin und Komponistin, die seit zwei Jahren in der Leipziger Musikszene in mehreren Projekten künstlerisch neue Wege geht. Neben dem Quartett „Das Gibt’s nur einmal“ und dem Duo „SchlagRechtWeit“ spielt und komponiert sie für das neunköpfige Marina Schlagintweit Large Ensemble, das auf den Leipziger Jazztagen 2024 seinDebüt hatte. Sie gewann den Jutta-Hipp-Preis des Jazzverband Sachsens in der Kategorie Komposition sowie den BMW Young Artist Jazz Award. Zunächst studierte sie zeitgenössischeKomposition in Detmold(NRW), bevor sie ein Stipendium für eine artist-residency in der Cité desArts Paris erhielt und im Anschluss ihr Studium in Jazzklavier und Jazzkomposition in Münchenabsolvierte.
Tilmann Albrecht

studierte von 2013 bis 2019 Musik und Mathematik für das Lehramt. Ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes ermöglichte ihm ein Auslandsjahr am Saint Louis College of Music in Rom. Von 2019 bis 2023 studierte er an der Hochschule für Musik München Jazz-Schlagzeug u.a. bei Bastian Jütte und Christian Lettner im Hauptfach und bei Carlos Veras im klassischen Nebenfach. Seit 2023 unterrichtet er Schlagzeug und Schlagwerk an der Städtischen Musikschule Wolfratshausen und ist mit verschiedenen musikalischen Projekten in München und Leipzig aktiv.
Lorenz Heigenhuber

Studierte erst in München und setzte seine Ausbildung ab 2017 in Leipzig fort. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit Musikern und Projekten wie Peter O’Mara, Claus Raible, Peter Tuscher, Jesse Boykins, Jamaram, Maria Rui, Moonband, Christian Elsässer, Gregory Rifkin, Takuya Kuroda, Sam Hylton, Jonas Timm, Damian Dalla Torre und Christos Asonitis zusammen. Zu hören ist er unter anderem auf dem Album Traumsequenz (2024) von Moritz Stahl sowie auf Amnesia (2014) von Nora Benamara.
