BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//WUK Theater Quartier - ECPv6.15.13.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:WUK Theater Quartier
X-ORIGINAL-URL:https://www.wuk-theater.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für WUK Theater Quartier
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250411T203000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250411T220000
DTSTAMP:20260531T053525
CREATED:20250312T140621Z
LAST-MODIFIED:20250317T113143Z
UID:17140-1744403400-1744408800@www.wuk-theater.de
SUMMARY:Gastspiel - Bruce und die Sehnsucht nach dem Licht *Valentino Dalle Mura und Florian Hein* | #esbrennt
DESCRIPTION:Bruce und die Sehnsucht nach dem Licht \nStückentwicklung von Florian Hein \nVon Valentino Dalle Mura und Florian Hein \nEin zweigesichtiger Held wird in diesem Theaterstück zur handelnden Figur und zugleich zum Gegenstand der Betrachtungen: Bruce alias Batman durchstreift die Nächte auf der Suche nach Gerechtigkeit. In einem Solo erkundet der Schauspieler Valentino Dalle Mura die Faszination der Figur\, die im 20. Jahrhundert zu einem neuen Mythos wurde. Er versucht\, den Fledermaus-Helden\nzu nutzen\, um selbst mehr über sein Verhältnis zu seinem Vater und zur Möglichkeit\, die Welt zu verändern\, herauszufinden. Und wird sich dabei selbst zum Gegner. Der Schauspieler Valentino Dalle Mura ist seit frühester Kindheit Batman-Fan. Nachdem er zwei Jahrzehnte lang hunderte Comics und alle Verfilmungen verschlungen hat\, teilt er nun sein großes Spezialwissen mit dem Publikum und fragt sich\, was für ein Männer- und Heldenbild er da verehrt hat. \n„Gegen die in Selbstreferenzialität absaufender Franchise-Wertschöpfung des nostalgischfilmindustriellen Komplexes ist dieser Abend eine wohltuende Erinnerung an die wahre\, tief mythische Kraft der Popkultur.“ Münchner Merkur \nPremiere Residenztheater München\, Marstall\, 2022 \nTermine und Tickets:\nFreitag\, 11.04.25. – 20:30 Uhr *Halle- Premiere*\nSamstag\, 12.04.25 – 20:30 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, 06110 Halle (Saale) \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n  \nBeteiligte\nMit Valentino Dalle Mura\nsowie Andreas Reisner \nRegie und Licht Florian Hein\nBühne Lisa Käppler\nKostüm Silke Messmer
URL:https://www.wuk-theater.de/event/gastspiel-bruce-und-die-sehnsucht-nach-dem-licht-valentino-dalle-mura-und-florian-hein-esbrennt/
LOCATION:WUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, Halle (Saale)
CATEGORIES:#26 esbrennt,Aktuelle Vorstellungen,programm
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.wuk-theater.de/wp-content/uploads/2025/03/Robin-startet.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250411T203000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250411T220000
DTSTAMP:20260531T053525
CREATED:20250312T140621Z
LAST-MODIFIED:20250317T113143Z
UID:17140-1744403400-1744408800@www.wuk-theater.de
SUMMARY:Gastspiel - Bruce und die Sehnsucht nach dem Licht *Valentino Dalle Mura und Florian Hein* | #esbrennt
DESCRIPTION:Bruce und die Sehnsucht nach dem Licht \nStückentwicklung von Florian Hein \nVon Valentino Dalle Mura und Florian Hein \nEin zweigesichtiger Held wird in diesem Theaterstück zur handelnden Figur und zugleich zum Gegenstand der Betrachtungen: Bruce alias Batman durchstreift die Nächte auf der Suche nach Gerechtigkeit. In einem Solo erkundet der Schauspieler Valentino Dalle Mura die Faszination der Figur\, die im 20. Jahrhundert zu einem neuen Mythos wurde. Er versucht\, den Fledermaus-Helden\nzu nutzen\, um selbst mehr über sein Verhältnis zu seinem Vater und zur Möglichkeit\, die Welt zu verändern\, herauszufinden. Und wird sich dabei selbst zum Gegner. Der Schauspieler Valentino Dalle Mura ist seit frühester Kindheit Batman-Fan. Nachdem er zwei Jahrzehnte lang hunderte Comics und alle Verfilmungen verschlungen hat\, teilt er nun sein großes Spezialwissen mit dem Publikum und fragt sich\, was für ein Männer- und Heldenbild er da verehrt hat. \n„Gegen die in Selbstreferenzialität absaufender Franchise-Wertschöpfung des nostalgischfilmindustriellen Komplexes ist dieser Abend eine wohltuende Erinnerung an die wahre\, tief mythische Kraft der Popkultur.“ Münchner Merkur \nPremiere Residenztheater München\, Marstall\, 2022 \nTermine und Tickets:\nFreitag\, 11.04.25. – 20:30 Uhr *Halle- Premiere*\nSamstag\, 12.04.25 – 20:30 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, 06110 Halle (Saale) \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n  \nBeteiligte\nMit Valentino Dalle Mura\nsowie Andreas Reisner \nRegie und Licht Florian Hein\nBühne Lisa Käppler\nKostüm Silke Messmer
URL:https://www.wuk-theater.de/event/gastspiel-bruce-und-die-sehnsucht-nach-dem-licht-valentino-dalle-mura-und-florian-hein-esbrennt/
LOCATION:WUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, Halle (Saale)
CATEGORIES:#26 esbrennt,Aktuelle Vorstellungen,programm
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.wuk-theater.de/wp-content/uploads/2025/03/Robin-startet.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250425T203000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250425T220000
DTSTAMP:20260531T053525
CREATED:20250308T134826Z
LAST-MODIFIED:20250314T140350Z
UID:17069-1745613000-1745618400@www.wuk-theater.de
SUMMARY:Die Nacht der Seele *theater aggregate* | #wasser
DESCRIPTION:DIE NACHT DER SEELE \nEine post-romantische Theaterverschwörung \nEigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker und Soundkünstler Arnold ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? \nUnd schon wissen sie nicht mehr so genau\, in welcher Realität sie sich befinden. Immerhin behaupten sie immer wieder\, in einem Salon zu sein. \nIn der Filmdramaturgie heißt der Punkt\, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Die Herzogin\, der Baron und der Musiker geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet\, z.B. eine Handnebelmaschine\, ein präpariertes Klavier\, Gesang\, Klangwelten und natürlich Schauspiel! Und da wären dann noch die dramatischen Texte\, die durch Byung Chul Han oder Slavoj Žižek inspiriert wurden oder auch gleich direkt aus der Zeit der Romantik stammen\, z.B. von Novalis und Hölderlin. Kurz: Sie werfen alles\, was sie haben in den Nachthimmel und bringen es zum Leuchten. Und das ist doch romantisch! \nAndreas Montag (Mitteldeutsche Zeitung) sieht in dem Stück „eine köstliche Mischung aus Ironie\, Komik und ernsthaftem Diskurs. … Alexander Ernst baut Sounds dazu\, die bis in neue Klangwelten reichen. … Alle drei agieren auf der Bühne bei allem\, auch in ihren Ausflügen in groteske Fluchtorte der Dekadenz\, mit souverän gewahrtem Abstand. Ein heiteres Denkvergnügen…“. \nTermine und Tickets:\n\nFreitag\, 25.04.25 – 20:30 Uhr\nSamstag\, 26.04.25– 20:30 Uhr\nSonntag\, 27.04.25 – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \nBeteiligte\nSchauspiel\, Musik\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie\, Bühne\, Konzept: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer\nFotografie: Tom Dachs \nEine Produktion von Theater AGGREGATE \nhttps://www.theater-aggregate.de/ \nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \nZur Psychopolitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. Mensch sein heißt fortan Künstler sein. Das gilt für Frauen wie für Männer. Dieser emanzipatorische Gedanke erweiterte die Idee Kants\, wonach Aufklärung selbstständig denken hieße\, um das Hervorbringen dessen\, was in der Romantik Universalpoesie genannt wurde. Zweihundert Jahre später sehen wir uns mit einem ähnlich klingenden aber neoliberalen Imperativ konfrontiert: Sei kreativ! Oder\, wie es der Schauspieler Martin Wuttke formuliert: „Aber wenn man über Kapitalismus reden will\, muss man den Hauptbefehl kontern\, und der heißt nicht: Sei gierig! Sondern der heißt: Sei kreativ!“ (Berliner Zeitung\, 08.12.2024) Was ist geschehen? Die vollständige Einverleibung des Höchsten im Menschen\, seine Kreativität\, in Marktförmige Prozesse scheint unaufhaltsam zu sein. Leistung\, Selbstoptimierung\, Authentizität\, Kreativität\, Performance – diese Begriffe sind Leitbegriffe der neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Während die Epoche der Romantik das Individuum entdeckt und feiert\, zu einem freien Zusammenschluss von Individuen in freien Sozietäten aufruft\, huldigt die Gegenwart der Vereinzelung individualistischer Gesten im digitalen Kapitalismus. Alle performen sich selbst. Oder wie der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han schreibt: „Die Narrative\, die dem neoliberalen Regime zugrunde liegen\, verhindern gerade die Gemeinschaftsbildung. Das neoliberale Leistungsnarrativ etwa macht aus jedem einen Unternehmer seiner selbst. Jeder befindet sich in Konkurrenz mit anderen. Das Leistungsnarrativ erzeugt keine soziale Kohäsion\, kein Wir. Im Gegenteil baut es sowohl die die Solidarität als auch die Empathie ab. Die neoliberalen Narrative wie Selbstoptimierung\, Selbstverwirklichung oder Authentizität destabilisieren die Gesellschaft\, indem sie die Menschen vereinzeln. Wo jeder dem Gottesdienst des Selbst huldigt und den Priester seiner selbst ist\, wo jeder sich produziert\, sich performt\, bildet sich keine stabile Gemeinschaft.“ (Byung-Chul Han\, Krise der Narration\, Matthes & Seitz Berlin\, 2023) \nWir thematisieren diese Diagnose\, in dem wir frei und spielerisch auf die Romantik zurückgreifen. Die Romantik gilt als Kunst\, metaphysische Luftschlösser zu bauen. Sie hat den Konjunktiv als ästhetisch-philosophische Strategie entdeckt\, um mit existentiellen Fragen umgehen zu können\, für die es keine Antworten gibt. „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ schreibt Eichendorff. Was ist real? Das Authentische? Das Gespielte? Wieviel Fiktion brauchen wir\, um mit der Wirklichkeit in Berührung zu kommen? Hat Kunst irgend einen Kern\, von dem etwas ausginge\, was sich nicht im Kulturmarkt erschöpft? Unser Theaterstück „Die Nacht der Seele“ geht künstlerisch mit diesen Fragen um. Es gibt keine Antworten. \nBeteiligte / Ensemble\nDas freie Ensemble AGGREGATE aus Halle und Berlin besteht im Kernteam aus der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Kohlhoff und dem bildenden Künstler\, Bühnenbildner\, Dramaturg und Regisseur Silvio Beck. In unterschiedlichen personellen Konstellationen und Kooperationen ist AGGREGATE eine Produktions-Plattform für Theater: regional produzierend und überregional ausstrahlend. Ziel sind explizit zeitgenössische Produktionen\, die durch avancierte Bild-\, Körper-\, Sprach-\, Musik-\, Ton- und Textwelten eine eigenständige zeitgenössische Bühnensprache erforschen und etablieren. Dabei stehen Stückentwicklungen im Zentrum des Interesses\, flankiert von einer produktiven Aneignung historischer\, moderner und postmoderner Dramatik\, Kunst\, Philosophie und Literatur. Als ästhetisch-inhaltliche Leitbegriffe stehen sowohl der klassische dramatische Konflikt als auch die performative Transformation im Zentrum der Arbeit. AGGREGATE verstehen diese Konzepte als sich wechselseitig befruchtend\, nicht ausschließend. \nWeblinks\nwww.theater-aggregate.de \nhttps://www.instagram.com/theateraggregate/ \nhttps://www.facebook.com/TheaterAggregate/
URL:https://www.wuk-theater.de/event/die-nacht-der-seele-theater-aggregate-wasser/
CATEGORIES:Aktuelle Vorstellungen,produktion,programm,wasser
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.wuk-theater.de/wp-content/uploads/2025/03/02.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250426T203000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250426T220000
DTSTAMP:20260531T053525
CREATED:20250308T135008Z
LAST-MODIFIED:20250314T140510Z
UID:17071-1745699400-1745704800@www.wuk-theater.de
SUMMARY:Die Nacht der Seele *theater aggregate* | #wasser
DESCRIPTION:DIE NACHT DER SEELE \nEine post-romantische Theaterverschwörung \nEigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker und Soundkünstler Arnold ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? \nUnd schon wissen sie nicht mehr so genau\, in welcher Realität sie sich befinden. Immerhin behaupten sie immer wieder\, in einem Salon zu sein. \nIn der Filmdramaturgie heißt der Punkt\, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Die Herzogin\, der Baron und der Musiker geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet\, z.B. eine Handnebelmaschine\, ein präpariertes Klavier\, Gesang\, Klangwelten und natürlich Schauspiel! Und da wären dann noch die dramatischen Texte\, die durch Byung Chul Han oder Slavoj Žižek inspiriert wurden oder auch gleich direkt aus der Zeit der Romantik stammen\, z.B. von Novalis und Hölderlin. Kurz: Sie werfen alles\, was sie haben in den Nachthimmel und bringen es zum Leuchten. Und das ist doch romantisch! \nAndreas Montag (Mitteldeutsche Zeitung) sieht in dem Stück „eine köstliche Mischung aus Ironie\, Komik und ernsthaftem Diskurs. … Alexander Ernst baut Sounds dazu\, die bis in neue Klangwelten reichen. … Alle drei agieren auf der Bühne bei allem\, auch in ihren Ausflügen in groteske Fluchtorte der Dekadenz\, mit souverän gewahrtem Abstand. Ein heiteres Denkvergnügen…“. \nTermine und Tickets:\n\nFreitag\, 25.04.25 – 20:30 Uhr\nSamstag\, 26.04.25– 20:30 Uhr\nSonntag\, 27.04.25 – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \nBeteiligte\nSchauspiel\, Musik\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie\, Bühne\, Konzept: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer\nFotografie: Tom Dachs \nEine Produktion von Theater AGGREGATE \nhttps://www.theater-aggregate.de/ \nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \nZur Psychopolitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. Mensch sein heißt fortan Künstler sein. Das gilt für Frauen wie für Männer. Dieser emanzipatorische Gedanke erweiterte die Idee Kants\, wonach Aufklärung selbstständig denken hieße\, um das Hervorbringen dessen\, was in der Romantik Universalpoesie genannt wurde. Zweihundert Jahre später sehen wir uns mit einem ähnlich klingenden aber neoliberalen Imperativ konfrontiert: Sei kreativ! Oder\, wie es der Schauspieler Martin Wuttke formuliert: „Aber wenn man über Kapitalismus reden will\, muss man den Hauptbefehl kontern\, und der heißt nicht: Sei gierig! Sondern der heißt: Sei kreativ!“ (Berliner Zeitung\, 08.12.2024) Was ist geschehen? Die vollständige Einverleibung des Höchsten im Menschen\, seine Kreativität\, in Marktförmige Prozesse scheint unaufhaltsam zu sein. Leistung\, Selbstoptimierung\, Authentizität\, Kreativität\, Performance – diese Begriffe sind Leitbegriffe der neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Während die Epoche der Romantik das Individuum entdeckt und feiert\, zu einem freien Zusammenschluss von Individuen in freien Sozietäten aufruft\, huldigt die Gegenwart der Vereinzelung individualistischer Gesten im digitalen Kapitalismus. Alle performen sich selbst. Oder wie der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han schreibt: „Die Narrative\, die dem neoliberalen Regime zugrunde liegen\, verhindern gerade die Gemeinschaftsbildung. Das neoliberale Leistungsnarrativ etwa macht aus jedem einen Unternehmer seiner selbst. Jeder befindet sich in Konkurrenz mit anderen. Das Leistungsnarrativ erzeugt keine soziale Kohäsion\, kein Wir. Im Gegenteil baut es sowohl die die Solidarität als auch die Empathie ab. Die neoliberalen Narrative wie Selbstoptimierung\, Selbstverwirklichung oder Authentizität destabilisieren die Gesellschaft\, indem sie die Menschen vereinzeln. Wo jeder dem Gottesdienst des Selbst huldigt und den Priester seiner selbst ist\, wo jeder sich produziert\, sich performt\, bildet sich keine stabile Gemeinschaft.“ (Byung-Chul Han\, Krise der Narration\, Matthes & Seitz Berlin\, 2023) \nWir thematisieren diese Diagnose\, in dem wir frei und spielerisch auf die Romantik zurückgreifen. Die Romantik gilt als Kunst\, metaphysische Luftschlösser zu bauen. Sie hat den Konjunktiv als ästhetisch-philosophische Strategie entdeckt\, um mit existentiellen Fragen umgehen zu können\, für die es keine Antworten gibt. „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ schreibt Eichendorff. Was ist real? Das Authentische? Das Gespielte? Wieviel Fiktion brauchen wir\, um mit der Wirklichkeit in Berührung zu kommen? Hat Kunst irgend einen Kern\, von dem etwas ausginge\, was sich nicht im Kulturmarkt erschöpft? Unser Theaterstück „Die Nacht der Seele“ geht künstlerisch mit diesen Fragen um. Es gibt keine Antworten. \nBeteiligte / Ensemble\nDas freie Ensemble AGGREGATE aus Halle und Berlin besteht im Kernteam aus der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Kohlhoff und dem bildenden Künstler\, Bühnenbildner\, Dramaturg und Regisseur Silvio Beck. In unterschiedlichen personellen Konstellationen und Kooperationen ist AGGREGATE eine Produktions-Plattform für Theater: regional produzierend und überregional ausstrahlend. Ziel sind explizit zeitgenössische Produktionen\, die durch avancierte Bild-\, Körper-\, Sprach-\, Musik-\, Ton- und Textwelten eine eigenständige zeitgenössische Bühnensprache erforschen und etablieren. Dabei stehen Stückentwicklungen im Zentrum des Interesses\, flankiert von einer produktiven Aneignung historischer\, moderner und postmoderner Dramatik\, Kunst\, Philosophie und Literatur. Als ästhetisch-inhaltliche Leitbegriffe stehen sowohl der klassische dramatische Konflikt als auch die performative Transformation im Zentrum der Arbeit. AGGREGATE verstehen diese Konzepte als sich wechselseitig befruchtend\, nicht ausschließend. \nWeblinks\nwww.theater-aggregate.de \nhttps://www.instagram.com/theateraggregate/ \nhttps://www.facebook.com/TheaterAggregate/
URL:https://www.wuk-theater.de/event/die-nacht-der-seele-theater-aggregate-wasser-2/
CATEGORIES:Aktuelle Vorstellungen,produktion,programm,wasser
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.wuk-theater.de/wp-content/uploads/2025/03/02.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250427T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250427T193000
DTSTAMP:20260531T053525
CREATED:20250308T135127Z
LAST-MODIFIED:20250314T140552Z
UID:17073-1745776800-1745782200@www.wuk-theater.de
SUMMARY:Die Nacht der Seele *theater aggregate* | #wasser
DESCRIPTION:DIE NACHT DER SEELE \nEine post-romantische Theaterverschwörung \nEigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker und Soundkünstler Arnold ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? \nUnd schon wissen sie nicht mehr so genau\, in welcher Realität sie sich befinden. Immerhin behaupten sie immer wieder\, in einem Salon zu sein. \nIn der Filmdramaturgie heißt der Punkt\, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Die Herzogin\, der Baron und der Musiker geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet\, z.B. eine Handnebelmaschine\, ein präpariertes Klavier\, Gesang\, Klangwelten und natürlich Schauspiel! Und da wären dann noch die dramatischen Texte\, die durch Byung Chul Han oder Slavoj Žižek inspiriert wurden oder auch gleich direkt aus der Zeit der Romantik stammen\, z.B. von Novalis und Hölderlin. Kurz: Sie werfen alles\, was sie haben in den Nachthimmel und bringen es zum Leuchten. Und das ist doch romantisch! \nAndreas Montag (Mitteldeutsche Zeitung) sieht in dem Stück „eine köstliche Mischung aus Ironie\, Komik und ernsthaftem Diskurs. … Alexander Ernst baut Sounds dazu\, die bis in neue Klangwelten reichen. … Alle drei agieren auf der Bühne bei allem\, auch in ihren Ausflügen in groteske Fluchtorte der Dekadenz\, mit souverän gewahrtem Abstand. Ein heiteres Denkvergnügen…“. \nTermine und Tickets:\n\nFreitag\, 25.04.25 – 20:30 Uhr\nSamstag\, 26.04.25– 20:30 Uhr\nSonntag\, 27.04.25 – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \nBeteiligte\nSchauspiel\, Musik\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie\, Bühne\, Konzept: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer\nFotografie: Tom Dachs \nEine Produktion von Theater AGGREGATE \nhttps://www.theater-aggregate.de/ \nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \nZur Psychopolitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. Mensch sein heißt fortan Künstler sein. Das gilt für Frauen wie für Männer. Dieser emanzipatorische Gedanke erweiterte die Idee Kants\, wonach Aufklärung selbstständig denken hieße\, um das Hervorbringen dessen\, was in der Romantik Universalpoesie genannt wurde. Zweihundert Jahre später sehen wir uns mit einem ähnlich klingenden aber neoliberalen Imperativ konfrontiert: Sei kreativ! Oder\, wie es der Schauspieler Martin Wuttke formuliert: „Aber wenn man über Kapitalismus reden will\, muss man den Hauptbefehl kontern\, und der heißt nicht: Sei gierig! Sondern der heißt: Sei kreativ!“ (Berliner Zeitung\, 08.12.2024) Was ist geschehen? Die vollständige Einverleibung des Höchsten im Menschen\, seine Kreativität\, in Marktförmige Prozesse scheint unaufhaltsam zu sein. Leistung\, Selbstoptimierung\, Authentizität\, Kreativität\, Performance – diese Begriffe sind Leitbegriffe der neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Während die Epoche der Romantik das Individuum entdeckt und feiert\, zu einem freien Zusammenschluss von Individuen in freien Sozietäten aufruft\, huldigt die Gegenwart der Vereinzelung individualistischer Gesten im digitalen Kapitalismus. Alle performen sich selbst. Oder wie der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han schreibt: „Die Narrative\, die dem neoliberalen Regime zugrunde liegen\, verhindern gerade die Gemeinschaftsbildung. Das neoliberale Leistungsnarrativ etwa macht aus jedem einen Unternehmer seiner selbst. Jeder befindet sich in Konkurrenz mit anderen. Das Leistungsnarrativ erzeugt keine soziale Kohäsion\, kein Wir. Im Gegenteil baut es sowohl die die Solidarität als auch die Empathie ab. Die neoliberalen Narrative wie Selbstoptimierung\, Selbstverwirklichung oder Authentizität destabilisieren die Gesellschaft\, indem sie die Menschen vereinzeln. Wo jeder dem Gottesdienst des Selbst huldigt und den Priester seiner selbst ist\, wo jeder sich produziert\, sich performt\, bildet sich keine stabile Gemeinschaft.“ (Byung-Chul Han\, Krise der Narration\, Matthes & Seitz Berlin\, 2023) \nWir thematisieren diese Diagnose\, in dem wir frei und spielerisch auf die Romantik zurückgreifen. Die Romantik gilt als Kunst\, metaphysische Luftschlösser zu bauen. Sie hat den Konjunktiv als ästhetisch-philosophische Strategie entdeckt\, um mit existentiellen Fragen umgehen zu können\, für die es keine Antworten gibt. „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ schreibt Eichendorff. Was ist real? Das Authentische? Das Gespielte? Wieviel Fiktion brauchen wir\, um mit der Wirklichkeit in Berührung zu kommen? Hat Kunst irgend einen Kern\, von dem etwas ausginge\, was sich nicht im Kulturmarkt erschöpft? Unser Theaterstück „Die Nacht der Seele“ geht künstlerisch mit diesen Fragen um. Es gibt keine Antworten. \nBeteiligte / Ensemble\nDas freie Ensemble AGGREGATE aus Halle und Berlin besteht im Kernteam aus der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Kohlhoff und dem bildenden Künstler\, Bühnenbildner\, Dramaturg und Regisseur Silvio Beck. In unterschiedlichen personellen Konstellationen und Kooperationen ist AGGREGATE eine Produktions-Plattform für Theater: regional produzierend und überregional ausstrahlend. Ziel sind explizit zeitgenössische Produktionen\, die durch avancierte Bild-\, Körper-\, Sprach-\, Musik-\, Ton- und Textwelten eine eigenständige zeitgenössische Bühnensprache erforschen und etablieren. Dabei stehen Stückentwicklungen im Zentrum des Interesses\, flankiert von einer produktiven Aneignung historischer\, moderner und postmoderner Dramatik\, Kunst\, Philosophie und Literatur. Als ästhetisch-inhaltliche Leitbegriffe stehen sowohl der klassische dramatische Konflikt als auch die performative Transformation im Zentrum der Arbeit. AGGREGATE verstehen diese Konzepte als sich wechselseitig befruchtend\, nicht ausschließend. \nWeblinks\nwww.theater-aggregate.de \nhttps://www.instagram.com/theateraggregate/ \nhttps://www.facebook.com/TheaterAggregate/
URL:https://www.wuk-theater.de/event/die-nacht-der-seele-theater-aggregate-wasser-3/
CATEGORIES:Aktuelle Vorstellungen,produktion,programm,wasser
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.wuk-theater.de/wp-content/uploads/2025/03/02.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR