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SUMMARY:Generation Nachwendekinder | Autobiografisches Workshoplabor
DESCRIPTION:Interdisziplinäres autobiografisches Workshoplabor für Nachwendekinder in Halle (Saale)\nEin Projekt des WUK Theater Quartier in Kooperation mit der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg.\n \nDu bist zwischen 1987 und 1997 geboren und im Osten aufgewachsen? \nUnd hast Lust dich über Theater\, Tanz\, Video und Text gemeinsam mit anderen Nachwendekindern mit deiner Ost-Identität auseinanderzusetzen? \nDann laden wir dich zu unseren kostenlosen Workshoplabore nach Halle ein. Wir sind fünf Nachwendekinder-Künstler:innen und wollen gemeinsam mit dir künstlerisch forschen: Was ist überhaupt (m)eine Ost-Identität ohne DDR-Erfahrung? Welche Umbruchserfahrungen hat meine Familie erlebt? Was wirkt nach? Und was heißt das für unsere Zukunft? \nAn zwei Tagen werden wir mit verschiedenen künstlerischen Methoden diesen Fragen nachgehen. Im gemeinsamen Austausch suchen wir kollektive gesellschaftliche Prägungen in unseren individuellen Erfahrungshintergünden und versuchen diese kritisch aufzuarbeiten. Dabei bekommst du Einblicke in verschiedene künstlerische Praktiken und erarbeitest unter anderem szenisches\, Text- und Videomaterial. \nDas Workshoplabor ist eine Einladung sich mit anderen Nachwendekindern auszutauschen und auch über das Wochenende hinaus zu vernetzen. \nZur Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nDer Workshop wird an zwei verschiedenen Wochenenden angeboten und umfasst jeweils beide Tage.Workshop A und B sind zwei in sich abgeschlossene Workshops. Du kannst dich bei der Anmeldung für eines der Wochenenden entscheiden. \nWorkshop A\nSamstag\, 07.12. – 10:00 bis 18:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nSonntag\, 08.12. – 10:00 bis 16:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nim WUK Theater Quartier (Holzplatz 7a\,  06110 Halle (Saale))\nAnmeldefrist: 01.12.24 \nWorkshop B \nMit Sozialwissenschaftler Daniel Kubiak \nSamstag\, 14.12. – 10:00 bis 18:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nSonntag\, 15.12. – 10:00 bis 16:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nHalle (Saale)\, genauer Ort wird noch bekannt gegeben\nAnmeldefrist: 08.12.  \nZur Anmeldung schicke uns eine Mail mit Namen\, Geburtsjahr\, deine Telefonnummer\, dem gewünschten Workshop (A oder B)\, ggf. Vorerfahrungen und kurz deine Motivation an: wendekinder@wuk-theater.de\nHier erreichst du uns auch bei Fragen. \n  \nEinblicke\nAuf dem Instagram-Kanal könnt ihr Einblicke in den vergangenen Workshop in Magdeburg im Juni 2024 erhalten:\nRecap Workshop Magdeburg | Nachwendekinder fragen – Teil 1 | Nachwendekinder fragen – Teil 2 \nEin  Interview bei Radio Corax zu den Workshops in Magdeburg:\nAutobiographisches Workshoplabor „Nachwendekinder“ – Radio CORAX \nKurz-Dokumentation des Workshops„Biografisches Forschungslabor – Generation Nachwendekind?“ in Gera (Dez. ’22) \n \nTeam Nachwendekinder\n \nOhne vielperspektivische Herkunft keine Zukunft. Mit diesem Anspruch setzt sich Projektteam\, bestehend aus den Künstler:innen Karolin Benker\, Christoph Steć und Veronika Riedel\, Josefine Luka Simonsen und Luisa Bäde\, schon länger mit Ostperspektiven und besonders der eigenen Nachwendekinder-Biografie auseinander. Seit 2022 arbeiten sie in autobiografischen Workshop-Laboren zusammen. Raus aus der Vereinzelung rein ins Kollektive! \nMit Elementen aus dem Theater (Karolin Benker\, Christoph Steć und Veronika Riedel)\, aus Tanz und Körperarbeit (Josefine Luka Simonsen) und filmischen Mitteln (Luisa Bäde) haben die Künstler:innen sich zur Aufgabe gesetzt\, Fragen der Nachwendekinder-Generation nachzuspüren\, sichtbar zu machen und individuelle sowie gesellschaftliche Aufarbeitung der Auswirkungen der DDR-Geschichte und (Nach)Wendezeit anzustoßen. \nFörderung \nEin Projekt des WUK Theater Quartier in Kooperation mit der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg\nGefördert ist das Projekt mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Kloster Unserer Lieben Frauen Magedeburg. \n  \n \n 
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SUMMARY:OMA - Wie Kalle ein neues Zuhause fand | Schulvorstellung ab Klasse 3 / 8J | #beieinander
DESCRIPTION:Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 8 Jahre\, Omas\, Opas und Familien von Julia Raab. \nAls Kalle geboren wurde\, war seine Oma schon Rentnerin. Als Oma ein Kind war\, war alles ganz anders. Kalle wuchs im Westen auf\, Oma lebt im Osten. Kalle liebt Fußball\, Oma Liebesfilme\, Stricken und Kreuzworträtsel. Oma mag Gerechtigkeit\, Kalle die Wahrheit. Wenig haben Kalle und Oma gemeinsam. \nAber als Kalle auf tragische Weise seine Eltern verliert\, nimmt die alleinstehende Oma den Jungen entgegen aller Widerstände bei sich auf. \nIn dem Figurentheatersolo geht es um die Beziehung zwischen zwei Generationen\, die unterschiedlicher nicht sein können – aber nicht nur um die Unterschiede\, sondern auch die Gemeinsamkeiten\, um das Gewöhnen an- und das Klarkommen miteinander. Beide wundern sich\, wie nah man sich kommen kann\, auch wenn man nur wenig voneinander weiß. \nGemeinsam erkunden Oma und Enkel ihre Ängste und die tiefe Trauer\, die sie beide verbindet und finden heraus\, dass das Darübersprechen\, aber auch das miteinander Schweigen heilsam sein kann und erfahren am Ende\, was Zuhause und Familie wirklich bedeutet. \nTickets für Schulklassen und Kita-/ Jugendgruppen\nMontag\, 11.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr\nMontag\, 25.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 26.11. – 10:00 Uhr\nDonnerstag\, 12.12. – 10:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren / Klasse 3\n \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nPro Schüler*in: 6 €\nLehrkräfte / Begleitpersonen haben freien Eintritt.\nKartenreservierungen an kontakt@wuk-theater.de \nFamilienvorstellungen\nSonntag\, 10.11. – 15:00 Uhr *Premiere*\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr *Oma-&-Opa-Tag*\nSonntag\, 24.11. – 15:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr\nSamstag\, 14.12. – 15:00 Uhr\nSonntag\, 15.12. – 15:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nEinzelkarten: 7€ / 12€ / Soli-Ticket 17€\n(gelten für Kinder und Erwachsene – freie Preiswahl) \nFamilienkarten: 25€ / Soli-Ticket 30€\n(2 Erwachsene\, 3 Kinder) \nGruppenkarten (ab 10 Kinder): 6€ pro Kind\nReservierung an kontakt@wuk-theater.de \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \nBeteiligte\nSpiel\, Ausstattung & Figurenbau: Julia Raab\nRegie & Dramaturgie: Sandra Bringer\nBühnenbild: Carsten Bach\nKostümbild: Anja Schwede\nMusik: Alexander Hohaus\nIllustration & Gestaltung Flachfiguren: Yves Paradis\nRegieassistenz: Julia Stepinsky\nUnterstützung Pressearbeit: Kristin Fabig \nDie Produktion ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale). \nProduziert im Atelier fiese8 und im WUK Theater Quartier.
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DESCRIPTION:Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 8 Jahre\, Omas\, Opas und Familien von Julia Raab. \nAls Kalle geboren wurde\, war seine Oma schon Rentnerin. Als Oma ein Kind war\, war alles ganz anders. Kalle wuchs im Westen auf\, Oma lebt im Osten. Kalle liebt Fußball\, Oma Liebesfilme\, Stricken und Kreuzworträtsel. Oma mag Gerechtigkeit\, Kalle die Wahrheit. Wenig haben Kalle und Oma gemeinsam. \nAber als Kalle auf tragische Weise seine Eltern verliert\, nimmt die alleinstehende Oma den Jungen entgegen aller Widerstände bei sich auf. \nIn dem Figurentheatersolo geht es um die Beziehung zwischen zwei Generationen\, die unterschiedlicher nicht sein können – aber nicht nur um die Unterschiede\, sondern auch die Gemeinsamkeiten\, um das Gewöhnen an- und das Klarkommen miteinander. Beide wundern sich\, wie nah man sich kommen kann\, auch wenn man nur wenig voneinander weiß. \nGemeinsam erkunden Oma und Enkel ihre Ängste und die tiefe Trauer\, die sie beide verbindet und finden heraus\, dass das Darübersprechen\, aber auch das miteinander Schweigen heilsam sein kann und erfahren am Ende\, was Zuhause und Familie wirklich bedeutet. \nTickets für Schulklassen und Kita-/ Jugendgruppen\nMontag\, 11.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr\nMontag\, 25.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 26.11. – 10:00 Uhr\nDonnerstag\, 12.12. – 10:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren / Klasse 3\n \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nPro Schüler*in: 6 €\nLehrkräfte / Begleitpersonen haben freien Eintritt.\nKartenreservierungen an kontakt@wuk-theater.de \nFamilienvorstellungen\nSonntag\, 10.11. – 15:00 Uhr *Premiere*\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr *Oma-&-Opa-Tag*\nSonntag\, 24.11. – 15:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr\nSamstag\, 14.12. – 15:00 Uhr\nSonntag\, 15.12. – 15:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nEinzelkarten: 7€ / 12€ / Soli-Ticket 17€\n(gelten für Kinder und Erwachsene – freie Preiswahl) \nFamilienkarten: 25€ / Soli-Ticket 30€\n(2 Erwachsene\, 3 Kinder) \nGruppenkarten (ab 10 Kinder): 6€ pro Kind\nReservierung an kontakt@wuk-theater.de \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \nBeteiligte\nSpiel\, Ausstattung & Figurenbau: Julia Raab\nRegie & Dramaturgie: Sandra Bringer\nBühnenbild: Carsten Bach\nKostümbild: Anja Schwede\nMusik: Alexander Hohaus\nIllustration & Gestaltung Flachfiguren: Yves Paradis\nRegieassistenz: Julia Stepinsky\nUnterstützung Pressearbeit: Kristin Fabig \nDie Produktion ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale). \nProduziert im Atelier fiese8 und im WUK Theater Quartier.
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DESCRIPTION:Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 8 Jahre\, Omas\, Opas und Familien von Julia Raab. \nAls Kalle geboren wurde\, war seine Oma schon Rentnerin. Als Oma ein Kind war\, war alles ganz anders. Kalle wuchs im Westen auf\, Oma lebt im Osten. Kalle liebt Fußball\, Oma Liebesfilme\, Stricken und Kreuzworträtsel. Oma mag Gerechtigkeit\, Kalle die Wahrheit. Wenig haben Kalle und Oma gemeinsam. \nAber als Kalle auf tragische Weise seine Eltern verliert\, nimmt die alleinstehende Oma den Jungen entgegen aller Widerstände bei sich auf. \nIn dem Figurentheatersolo geht es um die Beziehung zwischen zwei Generationen\, die unterschiedlicher nicht sein können – aber nicht nur um die Unterschiede\, sondern auch die Gemeinsamkeiten\, um das Gewöhnen an- und das Klarkommen miteinander. Beide wundern sich\, wie nah man sich kommen kann\, auch wenn man nur wenig voneinander weiß. \nGemeinsam erkunden Oma und Enkel ihre Ängste und die tiefe Trauer\, die sie beide verbindet und finden heraus\, dass das Darübersprechen\, aber auch das miteinander Schweigen heilsam sein kann und erfahren am Ende\, was Zuhause und Familie wirklich bedeutet. \nPressestimmen\n„Wenn dir wie jetzt […] während der Vorstellung eine Träne über die Wange kullert\, müssen die Verantwortlichen etwas richtig gemacht haben. In diesem Fall Julia Raab\, der mit ihrem […] Figurenspiel „Oma – Wie Kalle ein neues Zuhause fand“ nach dem Kinderbuch von Peter Härtling ein Wurf gelungen ist.\nDas Stück\, ein Solo der Darstellerin mit Puppen\, erzählt […] eine Geschichte  vom Sterben und Weiterleben\, von Trauer und der Suche nach Glück. […] Nichts für Kinder? Ganz im Gegenteil.  \nDenn erstens kann man die Jüngsten  ja nicht vor jeglichem Unheil schützen\, indem man dieses für nicht existent erklärt. Und zweitens ist es immer eine Frage des künstlerischen Vermögens\, auch kleineren Kindern schon die Kraft zu vermitteln\, mit einem großen Schmerz umzugehen. Julia Raab hat fantasievolle\, sensible Mittel gefunden\, ihre jungen Zuschauerinnen und Zuschauer\, aber auch deren Eltern und Großeltern mitzunehmen auf eine besondere Theaterreise. […]“ \nAndreas Montag\, Mitteldeutsche Zeitung\, 14.11.2024 \n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nFamilienvorstellungen\nSonntag\, 10.11. – 15:00 Uhr *Premiere*\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr *Oma-&-Opa-Tag*\nSonntag\, 24.11. – 15:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr\nSamstag\, 14.12. – 15:00 Uhr\nSonntag\, 15.12. – 15:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nEinzelkarten: 7€ / 12€ / Soli-Ticket 17€\n(gelten für Kinder und Erwachsene – freie Preiswahl) \nFamilienkarten: 25€ / Soli-Ticket 30€\n(2 Erwachsene\, 3 Kinder) \nGruppenkarten (ab 10 Kinder): 6€ pro Kind\nReservierung an kontakt@wuk-theater.de \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nTickets für Schulklassen und Kita-/ Jugendgruppen\nMontag\, 11.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr\nMontag\, 25.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 26.11. – 10:00 Uhr\nDonnerstag\, 12.12. – 10:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren / Klasse 3\n \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nPro Schüler*in: 6 €\nLehrkräfte / Begleitpersonen haben freien Eintritt.\nKartenreservierungen an kontakt@wuk-theater.de \nBeteiligte\nSpiel\, Ausstattung & Figurenbau: Julia Raab\nRegie & Dramaturgie: Sandra Bringer\nBühnenbild: Carsten Bach\nKostümbild: Anja Schwede\nMusik: Alexander Hohaus\nIllustration & Gestaltung Flachfiguren: Yves Paradis\nRegieassistenz: Julia Stepinsky\nUnterstützung Pressearbeit: Kristin Fabig \nDie Produktion ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale). \nProduziert im Atelier fiese8 und im WUK Theater Quartier.
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DESCRIPTION:Interdisziplinäres autobiografisches Workshoplabor für Nachwendekinder in Halle (Saale)\nEin Projekt des WUK Theater Quartier in Kooperation mit der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg.\n \nDu bist zwischen 1987 und 1997 geboren und im Osten aufgewachsen? \nUnd hast Lust dich über Theater\, Tanz\, Video und Text gemeinsam mit anderen Nachwendekindern mit deiner Ost-Identität auseinanderzusetzen? \nDann laden wir dich zu unseren kostenlosen Workshoplabore nach Halle ein. Wir sind fünf Nachwendekinder-Künstler:innen und wollen gemeinsam mit dir künstlerisch forschen: Was ist überhaupt (m)eine Ost-Identität ohne DDR-Erfahrung? Welche Umbruchserfahrungen hat meine Familie erlebt? Was wirkt nach? Und was heißt das für unsere Zukunft? \nAn zwei Tagen werden wir mit verschiedenen künstlerischen Methoden diesen Fragen nachgehen. Im gemeinsamen Austausch suchen wir kollektive gesellschaftliche Prägungen in unseren individuellen Erfahrungshintergünden und versuchen diese kritisch aufzuarbeiten. Dabei bekommst du Einblicke in verschiedene künstlerische Praktiken und erarbeitest unter anderem szenisches\, Text- und Videomaterial. \nDas Workshoplabor ist eine Einladung sich mit anderen Nachwendekindern auszutauschen und auch über das Wochenende hinaus zu vernetzen. \nZur Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nDer Workshop wird an zwei verschiedenen Wochenenden angeboten und umfasst jeweils beide Tage.Workshop A und B sind zwei in sich abgeschlossene Workshops. Du kannst dich bei der Anmeldung für eines der Wochenenden entscheiden. \nWorkshop A\nSamstag\, 07.12. – 10:00 bis 18:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nSonntag\, 08.12. – 10:00 bis 16:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nim WUK Theater Quartier (Holzplatz 7a\,  06110 Halle (Saale))\nAnmeldefrist: 01.12.24 \nWorkshop B \nMit Sozialwissenschaftler Daniel Kubiak \nSamstag\, 14.12. – 10:00 bis 18:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nSonntag\, 15.12. – 10:00 bis 16:00 Uhr (inkl. 1h Mittagspause)\nHalle (Saale)\, genauer Ort wird noch bekannt gegeben\nAnmeldefrist: 08.12.  \nZur Anmeldung schicke uns eine Mail mit Namen\, Geburtsjahr\, deine Telefonnummer\, dem gewünschten Workshop (A oder B)\, ggf. Vorerfahrungen und kurz deine Motivation an: wendekinder@wuk-theater.de\nHier erreichst du uns auch bei Fragen. \n  \nEinblicke\nAuf dem Instagram-Kanal könnt ihr Einblicke in den vergangenen Workshop in Magdeburg im Juni 2024 erhalten:\nRecap Workshop Magdeburg | Nachwendekinder fragen – Teil 1 | Nachwendekinder fragen – Teil 2 \nEin  Interview bei Radio Corax zu den Workshops in Magdeburg:\nAutobiographisches Workshoplabor „Nachwendekinder“ – Radio CORAX \nKurz-Dokumentation des Workshops„Biografisches Forschungslabor – Generation Nachwendekind?“ in Gera (Dez. ’22) \n \nTeam Nachwendekinder\n \nOhne vielperspektivische Herkunft keine Zukunft. Mit diesem Anspruch setzt sich Projektteam\, bestehend aus den Künstler:innen Karolin Benker\, Christoph Steć und Veronika Riedel\, Josefine Luka Simonsen und Luisa Bäde\, schon länger mit Ostperspektiven und besonders der eigenen Nachwendekinder-Biografie auseinander. Seit 2022 arbeiten sie in autobiografischen Workshop-Laboren zusammen. Raus aus der Vereinzelung rein ins Kollektive! \nMit Elementen aus dem Theater (Karolin Benker\, Christoph Steć und Veronika Riedel)\, aus Tanz und Körperarbeit (Josefine Luka Simonsen) und filmischen Mitteln (Luisa Bäde) haben die Künstler:innen sich zur Aufgabe gesetzt\, Fragen der Nachwendekinder-Generation nachzuspüren\, sichtbar zu machen und individuelle sowie gesellschaftliche Aufarbeitung der Auswirkungen der DDR-Geschichte und (Nach)Wendezeit anzustoßen. \nFörderung \nEin Projekt des WUK Theater Quartier in Kooperation mit der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg\nGefördert ist das Projekt mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Kloster Unserer Lieben Frauen Magedeburg. \n  \n \n 
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SUMMARY:Oma - Wie Kalle ein neues Zuhause fand | Familienvorstellung\, ab 8J | #beieinander
DESCRIPTION:Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 8 Jahre\, Omas\, Opas und Familien von Julia Raab. \nAls Kalle geboren wurde\, war seine Oma schon Rentnerin. Als Oma ein Kind war\, war alles ganz anders. Kalle wuchs im Westen auf\, Oma lebt im Osten. Kalle liebt Fußball\, Oma Liebesfilme\, Stricken und Kreuzworträtsel. Oma mag Gerechtigkeit\, Kalle die Wahrheit. Wenig haben Kalle und Oma gemeinsam. \nAber als Kalle auf tragische Weise seine Eltern verliert\, nimmt die alleinstehende Oma den Jungen entgegen aller Widerstände bei sich auf. \nIn dem Figurentheatersolo geht es um die Beziehung zwischen zwei Generationen\, die unterschiedlicher nicht sein können – aber nicht nur um die Unterschiede\, sondern auch die Gemeinsamkeiten\, um das Gewöhnen an- und das Klarkommen miteinander. Beide wundern sich\, wie nah man sich kommen kann\, auch wenn man nur wenig voneinander weiß. \nGemeinsam erkunden Oma und Enkel ihre Ängste und die tiefe Trauer\, die sie beide verbindet und finden heraus\, dass das Darübersprechen\, aber auch das miteinander Schweigen heilsam sein kann und erfahren am Ende\, was Zuhause und Familie wirklich bedeutet. \nPressestimmen\n„Wenn dir wie jetzt […] während der Vorstellung eine Träne über die Wange kullert\, müssen die Verantwortlichen etwas richtig gemacht haben. In diesem Fall Julia Raab\, der mit ihrem […] Figurenspiel „Oma – Wie Kalle ein neues Zuhause fand“ nach dem Kinderbuch von Peter Härtling ein Wurf gelungen ist.\nDas Stück\, ein Solo der Darstellerin mit Puppen\, erzählt […] eine Geschichte  vom Sterben und Weiterleben\, von Trauer und der Suche nach Glück. […] Nichts für Kinder? Ganz im Gegenteil.  \nDenn erstens kann man die Jüngsten  ja nicht vor jeglichem Unheil schützen\, indem man dieses für nicht existent erklärt. Und zweitens ist es immer eine Frage des künstlerischen Vermögens\, auch kleineren Kindern schon die Kraft zu vermitteln\, mit einem großen Schmerz umzugehen. Julia Raab hat fantasievolle\, sensible Mittel gefunden\, ihre jungen Zuschauerinnen und Zuschauer\, aber auch deren Eltern und Großeltern mitzunehmen auf eine besondere Theaterreise. […]“ \nAndreas Montag\, Mitteldeutsche Zeitung\, 14.11.2024 \n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nFamilienvorstellungen\nSonntag\, 10.11. – 15:00 Uhr *Premiere*\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr *Oma-&-Opa-Tag*\nSonntag\, 24.11. – 15:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr\nSamstag\, 14.12. – 15:00 Uhr\nSonntag\, 15.12. – 15:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nEinzelkarten: 7€ / 12€ / Soli-Ticket 17€\n(gelten für Kinder und Erwachsene – freie Preiswahl) \nFamilienkarten: 25€ / Soli-Ticket 30€\n(2 Erwachsene\, 3 Kinder) \nGruppenkarten (ab 10 Kinder): 6€ pro Kind\nReservierung an kontakt@wuk-theater.de \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nTickets für Schulklassen und Kita-/ Jugendgruppen\nMontag\, 11.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr\nMontag\, 25.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 26.11. – 10:00 Uhr\nDonnerstag\, 12.12. – 10:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren / Klasse 3\n \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nPro Schüler*in: 6 €\nLehrkräfte / Begleitpersonen haben freien Eintritt.\nKartenreservierungen an kontakt@wuk-theater.de \nBeteiligte\nSpiel\, Ausstattung & Figurenbau: Julia Raab\nRegie & Dramaturgie: Sandra Bringer\nBühnenbild: Carsten Bach\nKostümbild: Anja Schwede\nMusik: Alexander Hohaus\nIllustration & Gestaltung Flachfiguren: Yves Paradis\nRegieassistenz: Julia Stepinsky\nUnterstützung Pressearbeit: Kristin Fabig \nDie Produktion ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale). \nProduziert im Atelier fiese8 und im WUK Theater Quartier.
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DESCRIPTION:Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 8 Jahre\, Omas\, Opas und Familien von Julia Raab. \nAls Kalle geboren wurde\, war seine Oma schon Rentnerin. Als Oma ein Kind war\, war alles ganz anders. Kalle wuchs im Westen auf\, Oma lebt im Osten. Kalle liebt Fußball\, Oma Liebesfilme\, Stricken und Kreuzworträtsel. Oma mag Gerechtigkeit\, Kalle die Wahrheit. Wenig haben Kalle und Oma gemeinsam. \nAber als Kalle auf tragische Weise seine Eltern verliert\, nimmt die alleinstehende Oma den Jungen entgegen aller Widerstände bei sich auf. \nIn dem Figurentheatersolo geht es um die Beziehung zwischen zwei Generationen\, die unterschiedlicher nicht sein können – aber nicht nur um die Unterschiede\, sondern auch die Gemeinsamkeiten\, um das Gewöhnen an- und das Klarkommen miteinander. Beide wundern sich\, wie nah man sich kommen kann\, auch wenn man nur wenig voneinander weiß. \nGemeinsam erkunden Oma und Enkel ihre Ängste und die tiefe Trauer\, die sie beide verbindet und finden heraus\, dass das Darübersprechen\, aber auch das miteinander Schweigen heilsam sein kann und erfahren am Ende\, was Zuhause und Familie wirklich bedeutet. \nPressestimmen\n„Wenn dir wie jetzt […] während der Vorstellung eine Träne über die Wange kullert\, müssen die Verantwortlichen etwas richtig gemacht haben. In diesem Fall Julia Raab\, der mit ihrem […] Figurenspiel „Oma – Wie Kalle ein neues Zuhause fand“ nach dem Kinderbuch von Peter Härtling ein Wurf gelungen ist.\nDas Stück\, ein Solo der Darstellerin mit Puppen\, erzählt […] eine Geschichte  vom Sterben und Weiterleben\, von Trauer und der Suche nach Glück. […] Nichts für Kinder? Ganz im Gegenteil.  \nDenn erstens kann man die Jüngsten  ja nicht vor jeglichem Unheil schützen\, indem man dieses für nicht existent erklärt. Und zweitens ist es immer eine Frage des künstlerischen Vermögens\, auch kleineren Kindern schon die Kraft zu vermitteln\, mit einem großen Schmerz umzugehen. Julia Raab hat fantasievolle\, sensible Mittel gefunden\, ihre jungen Zuschauerinnen und Zuschauer\, aber auch deren Eltern und Großeltern mitzunehmen auf eine besondere Theaterreise. […]“ \nAndreas Montag\, Mitteldeutsche Zeitung\, 14.11.2024 \n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nFamilienvorstellungen\nSonntag\, 10.11. – 15:00 Uhr *Premiere*\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr *Oma-&-Opa-Tag*\nSonntag\, 24.11. – 15:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr\nSamstag\, 14.12. – 15:00 Uhr\nSonntag\, 15.12. – 15:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nEinzelkarten: 7€ / 12€ / Soli-Ticket 17€\n(gelten für Kinder und Erwachsene – freie Preiswahl) \nFamilienkarten: 25€ / Soli-Ticket 30€\n(2 Erwachsene\, 3 Kinder) \nGruppenkarten (ab 10 Kinder): 6€ pro Kind\nReservierung an kontakt@wuk-theater.de \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nTickets für Schulklassen und Kita-/ Jugendgruppen\nMontag\, 11.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 12.11. – 10:00 Uhr\nMontag\, 25.11. – 10:00 Uhr\nDienstag\, 26.11. – 10:00 Uhr\nDonnerstag\, 12.12. – 10:00 Uhr\nFreitag\, 13.12. – 10:00 Uhr \nDauer ca. 60 Minuten / geeignet ab 8 Jahren / Klasse 3\n \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nPro Schüler*in: 6 €\nLehrkräfte / Begleitpersonen haben freien Eintritt.\nKartenreservierungen an kontakt@wuk-theater.de \nBeteiligte\nSpiel\, Ausstattung & Figurenbau: Julia Raab\nRegie & Dramaturgie: Sandra Bringer\nBühnenbild: Carsten Bach\nKostümbild: Anja Schwede\nMusik: Alexander Hohaus\nIllustration & Gestaltung Flachfiguren: Yves Paradis\nRegieassistenz: Julia Stepinsky\nUnterstützung Pressearbeit: Kristin Fabig \nDie Produktion ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale). \nProduziert im Atelier fiese8 und im WUK Theater Quartier.
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SUMMARY:Die Nacht der Seele | #beieinander
DESCRIPTION:Eine post-romantische Theaterverschwörung von Theater AGGREGATE. \nEigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt ständig die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? Und schon wissen sie nicht mehr so genau\, in welcher Realität sie sich befinden. \nIn der Filmdramaturgie heißt der Punkt\, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Sie geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet\, z.B. eine Handnebelmaschine\, ein präpariertes Klavier\, Gesang\, Sound und natürlich Schauspiel. Kurz: sie werfen die Scherben in den Nachthimmel und lassen sie leuchten. Und das ist doch romantisch! \nTermine und Tickets:\nMittwoch\, 18.12. – 20:30 Uhr\nDonnerstag\, 19.12. – 20:30 Uhr\nFreitag\, 20.12. – 20:30 Uhr\nSamstag\, 21.12– 20:30 Uhr\nSonntag\, 22.12. – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nBeteiligte\nSchauspiel\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer \nEine Produktion von Theater AGGREGATE\nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt\, Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \n  \nZur Psychoplitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. Mensch sein heißt fortan Künstler sein. Das gilt für Frauen wie für Männer. Dieser emanzipatorische Gedanke erweiterte die Idee Kants\, wonach Aufklärung selbstständig denken hieße\, um das Hervorbringen dessen\, was in der Romantik Universalpoesie genannt wurde. Zweihundert Jahre später sehen wir uns mit einem ähnlich klingenden aber neoliberalen Imperativ konfrontiert: Sei kreativ! Oder\, wie es der Schauspieler Martin Wuttke formuliert: „Aber wenn man über Kapitalismus reden will\, muss man den Hauptbefehl kontern\, und der heißt nicht: Sei gierig! Sondern der heißt: Sei kreativ!“ (Berliner Zeitung\, 08.12.2024) Was ist geschehen? Die vollständige Einverleibung des Höchsten im Menschen\, seine Kreativität\, in Marktförmige Prozesse scheint unaufhaltsam zu sein. Leistung\, Selbstoptimierung\, Authentizität\, Kreativität\, Performance – diese Begriffe sind Leitbegriffe der neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Während die Epoche der Romantik das Individuum entdeckt und feiert\, zu einem freien Zusammenschluss von Individuen in freien Sozietäten aufruft\, huldigt die Gegenwart der Vereinzelung individualistischer Gesten im digitalen Kapitalismus. Alle performen sich selbst. Oder wie der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han schreibt: „Die Narrative\, die dem neoliberalen Regime zugrunde liegen\, verhindern gerade die Gemeinschaftsbildung. Das neoliberale Leistungsnarrativ etwa macht aus jedem einen Unternehmer seiner selbst. Jeder befindet sich in Konkurrenz mit anderen. Das Leistungsnarrativ erzeugt keine soziale Kohäsion\, kein Wir. Im Gegenteil baut es sowohl die die Solidarität als auch die Empathie ab. Die neoliberalen Narrative wie Selbstoptimierung\, Selbstverwirklichung oder Authentizität destabilisieren die Gesellschaft\, indem sie die Menschen vereinzeln. Wo jeder dem Gottesdienst des Selbst huldigt und den Priester seiner selbst ist\, wo jeder sich produziert\, sich performt\, bildet sich keine stabile Gemeinschaft.“ (Byung-Chul Han\, Krise der Narration\, Matthes & Seitz Berlin\, 2023) \nWir thematisieren diese Diagnose\, in dem wir frei und spielerisch auf die Romantik zurückgreifen. Die Romantik gilt als Kunst\, metaphysische Luftschlösser zu bauen. Sie hat den Konjunktiv als ästhetisch-philosophische Strategie entdeckt\, um mit existentiellen Fragen umgehen zu können\, für die es keine Antworten gibt. „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ schreibt Eichendorff. Was ist real? Das Authentische? Das Gespielte? Wieviel Fiktion brauchen wir\, um mit der Wirklichkeit in Berührung zu kommen? Hat Kunst irgend einen Kern\, von dem etwas ausginge\, was sich nicht im Kulturmarkt erschöpft? Unser Theaterstück „Die Nacht der Seele“ geht künstlerisch mit diesen Fragen um. Es gibt keine Antworten. \nBeteiligte / Ensemble\nDas freie Ensemble AGGREGATE aus Halle und Berlin besteht im Kernteam aus der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Kohlhoff und dem bildenden Künstler\, Bühnenbildner\, Dramaturg und Regisseur Silvio Beck. In unterschiedlichen personellen Konstellationen und Kooperationen ist AGGREGATE eine Produktions-Plattform für Theater: regional produzierend und überregional ausstrahlend. Ziel sind explizit zeitgenössische Produktionen\, die durch avancierte Bild-\, Körper-\, Sprach-\, Musik-\, Ton- und Textwelten eine eigenständige zeitgenössische Bühnensprache erforschen und etablieren. Dabei stehen Stückentwicklungen im Zentrum des Interesses\, flankiert von einer produktiven Aneignung historischer\, moderner und postmoderner Dramatik\, Kunst\, Philosophie und Literatur. Als ästhetisch-inhaltliche Leitbegriffe stehen sowohl der klassische dramatische Konflikt als auch die performative Transformation im Zentrum der Arbeit. AGGREGATE verstehen diese Konzepte als sich wechselseitig befruchtend\, nicht ausschließend. \nWeblinks\nwww.theater-aggregate.de \nhttps://www.instagram.com/theateraggregate/ \nhttps://www.facebook.com/TheaterAggregate/
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DESCRIPTION:Eine post-romantische Theaterverschwörung von Theater AGGREGATE. \nEigentlich sollte das so ein richtig schöner Romantik-Abend werden. Der Musiker ist auch schon da. Aber für die Herzogin und den Baron kommt ständig die Psychopolitik des Neoliberalismus dazwischen. Ihre Gespräche wandeln dann auch auf seltsamen Pfaden zwischen damals und heute. Bin ich ein romantisches Ich oder ein postmodernes Projekt? Und schon wissen sie nicht mehr so genau\, in welcher Realität sie sich befinden. \nIn der Filmdramaturgie heißt der Punkt\, wo für das Heldenteam nichts mehr geht: „Die Nacht der Seele“. Das scheint wohl auch auf den aktuellen Weltzustand zuzutreffen. Sie geben sich aber nicht geschlagen. Denn sie haben doch extra was für das Publikum vorbereitet\, z.B. eine Handnebelmaschine\, ein präpariertes Klavier\, Gesang\, Sound und natürlich Schauspiel. Kurz: sie werfen die Scherben in den Nachthimmel und lassen sie leuchten. Und das ist doch romantisch! \nTermine und Tickets:\nMittwoch\, 18.12. – 20:30 Uhr\nDonnerstag\, 19.12. – 20:30 Uhr\nFreitag\, 20.12. – 20:30 Uhr\nSamstag\, 21.12– 20:30 Uhr\nSonntag\, 22.12. – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nBeteiligte\nSchauspiel\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer \nEine Produktion von Theater AGGREGATE\nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt\, Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \n  \nZur Psychoplitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. Mensch sein heißt fortan Künstler sein. Das gilt für Frauen wie für Männer. Dieser emanzipatorische Gedanke erweiterte die Idee Kants\, wonach Aufklärung selbstständig denken hieße\, um das Hervorbringen dessen\, was in der Romantik Universalpoesie genannt wurde. Zweihundert Jahre später sehen wir uns mit einem ähnlich klingenden aber neoliberalen Imperativ konfrontiert: Sei kreativ! Oder\, wie es der Schauspieler Martin Wuttke formuliert: „Aber wenn man über Kapitalismus reden will\, muss man den Hauptbefehl kontern\, und der heißt nicht: Sei gierig! Sondern der heißt: Sei kreativ!“ (Berliner Zeitung\, 08.12.2024) Was ist geschehen? Die vollständige Einverleibung des Höchsten im Menschen\, seine Kreativität\, in Marktförmige Prozesse scheint unaufhaltsam zu sein. Leistung\, Selbstoptimierung\, Authentizität\, Kreativität\, Performance – diese Begriffe sind Leitbegriffe der neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Während die Epoche der Romantik das Individuum entdeckt und feiert\, zu einem freien Zusammenschluss von Individuen in freien Sozietäten aufruft\, huldigt die Gegenwart der Vereinzelung individualistischer Gesten im digitalen Kapitalismus. Alle performen sich selbst. Oder wie der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han schreibt: „Die Narrative\, die dem neoliberalen Regime zugrunde liegen\, verhindern gerade die Gemeinschaftsbildung. Das neoliberale Leistungsnarrativ etwa macht aus jedem einen Unternehmer seiner selbst. Jeder befindet sich in Konkurrenz mit anderen. Das Leistungsnarrativ erzeugt keine soziale Kohäsion\, kein Wir. Im Gegenteil baut es sowohl die die Solidarität als auch die Empathie ab. Die neoliberalen Narrative wie Selbstoptimierung\, Selbstverwirklichung oder Authentizität destabilisieren die Gesellschaft\, indem sie die Menschen vereinzeln. Wo jeder dem Gottesdienst des Selbst huldigt und den Priester seiner selbst ist\, wo jeder sich produziert\, sich performt\, bildet sich keine stabile Gemeinschaft.“ (Byung-Chul Han\, Krise der Narration\, Matthes & Seitz Berlin\, 2023) \nWir thematisieren diese Diagnose\, in dem wir frei und spielerisch auf die Romantik zurückgreifen. Die Romantik gilt als Kunst\, metaphysische Luftschlösser zu bauen. Sie hat den Konjunktiv als ästhetisch-philosophische Strategie entdeckt\, um mit existentiellen Fragen umgehen zu können\, für die es keine Antworten gibt. „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ schreibt Eichendorff. Was ist real? Das Authentische? Das Gespielte? Wieviel Fiktion brauchen wir\, um mit der Wirklichkeit in Berührung zu kommen? Hat Kunst irgend einen Kern\, von dem etwas ausginge\, was sich nicht im Kulturmarkt erschöpft? Unser Theaterstück „Die Nacht der Seele“ geht künstlerisch mit diesen Fragen um. Es gibt keine Antworten. \nBeteiligte / Ensemble\nDas freie Ensemble AGGREGATE aus Halle und Berlin besteht im Kernteam aus der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Kohlhoff und dem bildenden Künstler\, Bühnenbildner\, Dramaturg und Regisseur Silvio Beck. In unterschiedlichen personellen Konstellationen und Kooperationen ist AGGREGATE eine Produktions-Plattform für Theater: regional produzierend und überregional ausstrahlend. Ziel sind explizit zeitgenössische Produktionen\, die durch avancierte Bild-\, Körper-\, Sprach-\, Musik-\, Ton- und Textwelten eine eigenständige zeitgenössische Bühnensprache erforschen und etablieren. Dabei stehen Stückentwicklungen im Zentrum des Interesses\, flankiert von einer produktiven Aneignung historischer\, moderner und postmoderner Dramatik\, Kunst\, Philosophie und Literatur. Als ästhetisch-inhaltliche Leitbegriffe stehen sowohl der klassische dramatische Konflikt als auch die performative Transformation im Zentrum der Arbeit. AGGREGATE verstehen diese Konzepte als sich wechselseitig befruchtend\, nicht ausschließend. \nWeblinks\nwww.theater-aggregate.de \nhttps://www.instagram.com/theateraggregate/ \nhttps://www.facebook.com/TheaterAggregate/
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Und das ist doch romantisch! \nTermine und Tickets:\nMittwoch\, 18.12. – 20:30 Uhr\nDonnerstag\, 19.12. – 20:30 Uhr\nFreitag\, 20.12. – 20:30 Uhr\nSamstag\, 21.12– 20:30 Uhr\nSonntag\, 22.12. – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nBeteiligte\nSchauspiel\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer \nEine Produktion von Theater AGGREGATE\nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt\, Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \n  \nZur Psychoplitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. Mensch sein heißt fortan Künstler sein. Das gilt für Frauen wie für Männer. Dieser emanzipatorische Gedanke erweiterte die Idee Kants\, wonach Aufklärung selbstständig denken hieße\, um das Hervorbringen dessen\, was in der Romantik Universalpoesie genannt wurde. Zweihundert Jahre später sehen wir uns mit einem ähnlich klingenden aber neoliberalen Imperativ konfrontiert: Sei kreativ! Oder\, wie es der Schauspieler Martin Wuttke formuliert: „Aber wenn man über Kapitalismus reden will\, muss man den Hauptbefehl kontern\, und der heißt nicht: Sei gierig! Sondern der heißt: Sei kreativ!“ (Berliner Zeitung\, 08.12.2024) Was ist geschehen? Die vollständige Einverleibung des Höchsten im Menschen\, seine Kreativität\, in Marktförmige Prozesse scheint unaufhaltsam zu sein. Leistung\, Selbstoptimierung\, Authentizität\, Kreativität\, Performance – diese Begriffe sind Leitbegriffe der neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Während die Epoche der Romantik das Individuum entdeckt und feiert\, zu einem freien Zusammenschluss von Individuen in freien Sozietäten aufruft\, huldigt die Gegenwart der Vereinzelung individualistischer Gesten im digitalen Kapitalismus. Alle performen sich selbst. Oder wie der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han schreibt: „Die Narrative\, die dem neoliberalen Regime zugrunde liegen\, verhindern gerade die Gemeinschaftsbildung. Das neoliberale Leistungsnarrativ etwa macht aus jedem einen Unternehmer seiner selbst. Jeder befindet sich in Konkurrenz mit anderen. Das Leistungsnarrativ erzeugt keine soziale Kohäsion\, kein Wir. Im Gegenteil baut es sowohl die die Solidarität als auch die Empathie ab. Die neoliberalen Narrative wie Selbstoptimierung\, Selbstverwirklichung oder Authentizität destabilisieren die Gesellschaft\, indem sie die Menschen vereinzeln. Wo jeder dem Gottesdienst des Selbst huldigt und den Priester seiner selbst ist\, wo jeder sich produziert\, sich performt\, bildet sich keine stabile Gemeinschaft.“ (Byung-Chul Han\, Krise der Narration\, Matthes & Seitz Berlin\, 2023) \nWir thematisieren diese Diagnose\, in dem wir frei und spielerisch auf die Romantik zurückgreifen. Die Romantik gilt als Kunst\, metaphysische Luftschlösser zu bauen. Sie hat den Konjunktiv als ästhetisch-philosophische Strategie entdeckt\, um mit existentiellen Fragen umgehen zu können\, für die es keine Antworten gibt. „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ schreibt Eichendorff. Was ist real? Das Authentische? Das Gespielte? Wieviel Fiktion brauchen wir\, um mit der Wirklichkeit in Berührung zu kommen? Hat Kunst irgend einen Kern\, von dem etwas ausginge\, was sich nicht im Kulturmarkt erschöpft? Unser Theaterstück „Die Nacht der Seele“ geht künstlerisch mit diesen Fragen um. Es gibt keine Antworten. \nBeteiligte / Ensemble\nDas freie Ensemble AGGREGATE aus Halle und Berlin besteht im Kernteam aus der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Kohlhoff und dem bildenden Künstler\, Bühnenbildner\, Dramaturg und Regisseur Silvio Beck. In unterschiedlichen personellen Konstellationen und Kooperationen ist AGGREGATE eine Produktions-Plattform für Theater: regional produzierend und überregional ausstrahlend. Ziel sind explizit zeitgenössische Produktionen\, die durch avancierte Bild-\, Körper-\, Sprach-\, Musik-\, Ton- und Textwelten eine eigenständige zeitgenössische Bühnensprache erforschen und etablieren. Dabei stehen Stückentwicklungen im Zentrum des Interesses\, flankiert von einer produktiven Aneignung historischer\, moderner und postmoderner Dramatik\, Kunst\, Philosophie und Literatur. Als ästhetisch-inhaltliche Leitbegriffe stehen sowohl der klassische dramatische Konflikt als auch die performative Transformation im Zentrum der Arbeit. AGGREGATE verstehen diese Konzepte als sich wechselseitig befruchtend\, nicht ausschließend. \nWeblinks\nwww.theater-aggregate.de \nhttps://www.instagram.com/theateraggregate/ \nhttps://www.facebook.com/TheaterAggregate/
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Und das ist doch romantisch! \nTermine und Tickets:\nMittwoch\, 18.12. – 20:30 Uhr\nDonnerstag\, 19.12. – 20:30 Uhr\nFreitag\, 20.12. – 20:30 Uhr\nSamstag\, 21.12– 20:30 Uhr\nSonntag\, 22.12. – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nBeteiligte\nSchauspiel\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer \nEine Produktion von Theater AGGREGATE\nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt\, Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \n  \nZur Psychoplitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. Mensch sein heißt fortan Künstler sein. Das gilt für Frauen wie für Männer. Dieser emanzipatorische Gedanke erweiterte die Idee Kants\, wonach Aufklärung selbstständig denken hieße\, um das Hervorbringen dessen\, was in der Romantik Universalpoesie genannt wurde. Zweihundert Jahre später sehen wir uns mit einem ähnlich klingenden aber neoliberalen Imperativ konfrontiert: Sei kreativ! Oder\, wie es der Schauspieler Martin Wuttke formuliert: „Aber wenn man über Kapitalismus reden will\, muss man den Hauptbefehl kontern\, und der heißt nicht: Sei gierig! Sondern der heißt: Sei kreativ!“ (Berliner Zeitung\, 08.12.2024) Was ist geschehen? Die vollständige Einverleibung des Höchsten im Menschen\, seine Kreativität\, in Marktförmige Prozesse scheint unaufhaltsam zu sein. Leistung\, Selbstoptimierung\, Authentizität\, Kreativität\, Performance – diese Begriffe sind Leitbegriffe der neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft. Während die Epoche der Romantik das Individuum entdeckt und feiert\, zu einem freien Zusammenschluss von Individuen in freien Sozietäten aufruft\, huldigt die Gegenwart der Vereinzelung individualistischer Gesten im digitalen Kapitalismus. Alle performen sich selbst. Oder wie der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han schreibt: „Die Narrative\, die dem neoliberalen Regime zugrunde liegen\, verhindern gerade die Gemeinschaftsbildung. Das neoliberale Leistungsnarrativ etwa macht aus jedem einen Unternehmer seiner selbst. Jeder befindet sich in Konkurrenz mit anderen. Das Leistungsnarrativ erzeugt keine soziale Kohäsion\, kein Wir. Im Gegenteil baut es sowohl die die Solidarität als auch die Empathie ab. Die neoliberalen Narrative wie Selbstoptimierung\, Selbstverwirklichung oder Authentizität destabilisieren die Gesellschaft\, indem sie die Menschen vereinzeln. Wo jeder dem Gottesdienst des Selbst huldigt und den Priester seiner selbst ist\, wo jeder sich produziert\, sich performt\, bildet sich keine stabile Gemeinschaft.“ (Byung-Chul Han\, Krise der Narration\, Matthes & Seitz Berlin\, 2023) \nWir thematisieren diese Diagnose\, in dem wir frei und spielerisch auf die Romantik zurückgreifen. Die Romantik gilt als Kunst\, metaphysische Luftschlösser zu bauen. Sie hat den Konjunktiv als ästhetisch-philosophische Strategie entdeckt\, um mit existentiellen Fragen umgehen zu können\, für die es keine Antworten gibt. „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküßt“ schreibt Eichendorff. Was ist real? Das Authentische? Das Gespielte? Wieviel Fiktion brauchen wir\, um mit der Wirklichkeit in Berührung zu kommen? Hat Kunst irgend einen Kern\, von dem etwas ausginge\, was sich nicht im Kulturmarkt erschöpft? Unser Theaterstück „Die Nacht der Seele“ geht künstlerisch mit diesen Fragen um. Es gibt keine Antworten. \nBeteiligte / Ensemble\nDas freie Ensemble AGGREGATE aus Halle und Berlin besteht im Kernteam aus der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Kohlhoff und dem bildenden Künstler\, Bühnenbildner\, Dramaturg und Regisseur Silvio Beck. In unterschiedlichen personellen Konstellationen und Kooperationen ist AGGREGATE eine Produktions-Plattform für Theater: regional produzierend und überregional ausstrahlend. Ziel sind explizit zeitgenössische Produktionen\, die durch avancierte Bild-\, Körper-\, Sprach-\, Musik-\, Ton- und Textwelten eine eigenständige zeitgenössische Bühnensprache erforschen und etablieren. Dabei stehen Stückentwicklungen im Zentrum des Interesses\, flankiert von einer produktiven Aneignung historischer\, moderner und postmoderner Dramatik\, Kunst\, Philosophie und Literatur. Als ästhetisch-inhaltliche Leitbegriffe stehen sowohl der klassische dramatische Konflikt als auch die performative Transformation im Zentrum der Arbeit. AGGREGATE verstehen diese Konzepte als sich wechselseitig befruchtend\, nicht ausschließend. \nWeblinks\nwww.theater-aggregate.de \nhttps://www.instagram.com/theateraggregate/ \nhttps://www.facebook.com/TheaterAggregate/
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Und das ist doch romantisch! \nTermine und Tickets:\nMittwoch\, 18.12. – 20:30 Uhr\nDonnerstag\, 19.12. – 20:30 Uhr\nFreitag\, 20.12. – 20:30 Uhr\nSamstag\, 21.12– 20:30 Uhr\nSonntag\, 22.12. – 18:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a \nTickets: 10/17/25 € \nFreie Preiswahl\nErhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n  \nBeteiligte\nSchauspiel\, Gesang\, Sound: Astrid Kohlhoff und Lutz Wessel\nMusikalische Leitung\, Klavier\, Gesang\, Sound: Alexander Ernst\nRegie: Silvio Beck\nKostüme: Katharina Schirmer \nEine Produktion von Theater AGGREGATE\nGefördert vom Land Sachsen-Anhalt\, Lotto Sachsen-Anhalt\, Stadt Halle \nPressestimmen zu Theater Aggregate\n„Spannend\, rührend\, komisch und auch mal bitterböse geht es bei der Gruppe Aggregate zur Sache.“ MZ\, Andreas Montag über AGGREGATE \n„kurzweilig-frisches Werkstatttheater auf der Höhe der Zeit gänzlich ohne Agitprop“ MZ\, Jörg Wunderlich über AGGREGATE \n„Es lohnt sich schon wegen Aggregate hinzugehen: Wie immer genau­es\, facettenreiches\, kluges Spiel.“\nMarianne Heukenkamp (hallesche störung) \n  \nZur Psychoplitik des Neoliberalismus \n Die Epoche der Romantik entdeckte das schöpferische Ich. 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