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SUMMARY:Hunger - Literarischer Salon | #Archive
DESCRIPTION:kein Eintritt / keine Bühne / kein Wettkampf / kein poetry slam / nur Selbstgeschriebenes:\nDer feinste literarische Salon HUNGER mit Julia Wirtz und Lena Magens. \nHUNGER ist ein offenes Leseformat\, das alle einlädt\, die Selbstgeschriebenes vorlesen oder diesem zuhören wollen. Ob ihr Literaturpreisträger_innen seid\, oder gerade eure ersten Sätze schreibt\, ist uns egal. Bei HUNGER geht es nicht um Performance\, sondern um den Text. Ihr braucht weder zum Vorlesen noch zum Zuhören irgendeine Art von Expertise oder Vorwissen. Schreibende haben bei HUNGER die Möglichkeit\, ihre Texte all unseren Gästen und uns zu servieren. Danach wollen wir gemeinsam in den Texten rühren\, Eindrücke und Kritik teilen. Natürlich könnt ihr auch auf süße und salzige Impulse von uns als Moderation gespannt sein. \nWir freuen uns über alle Textformen\, über Texte ohne Form\, über Ernstes und Quatsch. Falls du mit deinem Text Teil unseres abendlichen Menüs werden möchtest\, musst du dich nur vorher per Mail (hunger@wuk-theater.de) anmelden und einen der drei heißen Leseslots ergattern. Die vergeben wir an die\, die sich zuerst melden. Gelesen werden können auch mehrere Texte oder Ausschnitte\, die zusammen maximal 15 Minuten lang sind. Alle anderen können einfach so vorbeikommen\, das Menü genießen und konstruktiv mitrühren. \nSeid zu Gast in unserer literarischen Werkstatt \, immer am letzten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr auf dem WUK Theater Schiff. \nMit:  Julia Wirtz und Lena Magens \nAnmeldungen (gerne gleich mit Text) und Fragen an: hunger@wuk-theater.de \nInstagram: @hunger.literatur \nTickets und Termine\nMi. 30.09.26 | 19:30 Uhr \nWUK Theater Schiff\, Saalepromenade Steg 4 \nEintritt frei \nHUNGER – Literarischer Salon\nImmer am letzten Mittwoch des Monats um 19:30 Uhr
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SUMMARY:KASSANDRA: WORAN GLAUBST DU? | ensemble p&s | #Archive
DESCRIPTION:KASSANDRA: WORAN GLAUBST DU? \nWas für eine Last\, zu wissen\, dass die Ahnung Wahrheit ist.\nWas tun mit dieser Gewissheit und mit der Einsamkeit\, die sie mit sich bringt?Kassandra\, die Seherin aus der griechischen Mythologie\, prophezeit den Untergang Trojas\, doch ihre Worte verhallen. Sie ist dazu verdammt\, die Katastrophe zu erkennen und auszusprechen\, doch zugleich dazu verurteilt\, ungehört zu sein. \nDer Soloabend mit der Schauspielerin Nicole Tröger rückt diese tragische Figur und die Kassandras unserer Zeit ins Licht. Mit keinem geringeren Ziel\, als den Fluch des Unerhörtseins zu brechen. Die Ohnmacht zu überwinden. Jetzt und für alle Zeit. Inspiriert von Texten des antiken Dichters Lykophron\, inspiriert von Christa Wolf\, Janis Joplin und anderen Stimmen entfaltet sich ein vielschichtiger Monolog über den Schmerz und die Verzweiflung der Sehenden – und über ihr gewichtiges Ringen um Hoffnung. \n„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar “ …oder woran glaubst du?\n(Christa Wolf) \nSpiel: Nicole Tröger\nTextfassung: Nicole Tröger\, Mereth Garbe\nDramaturgie: Mereth Garbe\nRegie: Elsa Weise\nBühne/Kostüm: Polina Tretyakov\, Hannes Hesse\nTechnik: Albert Blech\, Sven Suppan \n \nBild: Luise Banik\nEine Produktion des freien ensemble p&s und WUK Theater Quartier \n\nTermine und Tickets \nMi. 30.09.26 | 20:30 Uhr\nFr. 02.10.26 | 20:30 Uhr\nSa. 03.10.26 | 20:30 Uhr \nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, 06110 Halle (Saale) \nTickets\n12€ | 20€ | 30€ Freie Preiswahl \nErhältlich in unserem Online-VVK unter: http://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \n\n\nZur Historie von Kassandra \nKassandra\, eine tragische Figur der griechischen Mythologie\, ist ein Symbol für das verzweifelte Ringen um Wahrheit und Verständnis in einer Welt\, die taub und blind bleibt. Ihre Geschichte beginnt in Troja\, jener sagenumwobenen Stadt\, die durch den Krieg und Verrat zu einem Inbegriff menschlicher Hybris und Leidens wurde. Kassandra\, Tochter des Priamos und der Hekabe\, war berühmt für ihre Schönheit und ihre prophetischen Fähigkeiten. Doch diese Gabe war zugleich ihr Fluch. Einst\, als sie noch jung war\, umwarb sie der Gott Apollon und versprach ihr die Gabe der Weissagung\, sofern sie sich ihm hingab. Doch Kassandra\, standhaft und selbstbewusst\, verweigerte ihm diese Hingabe. Apollon\, beleidigt und gekränkt\, verlieh ihr zwar die Gabe\, ließ jedoch alle ihre Prophezeiungen ungehört und unglaubhaft erscheinen. So wurde Kassandra zur einsamen Ruferin in der Wüste\, zur Verkörperung der verschmähten Wahrheit. Die Tragödie nahm ihren Lauf\, als Kassandra den Untergang Trojas voraussah. Sie warnte vor dem hölzernen Pferd\, welches die Griechen zurückgelassen hatten. Doch niemand hörte auf ihre eindringlichen Worte. In einer Welt\, in der Macht und Stolz die Oberhand hatten\, wurde Kassandra zur tragischen Figur\, gefangen zwischen ihrem Wissen um die Zukunft und der Unfähigkeit\, diese zu ändern. Kassandras Geschichte ist nicht nur die Geschichte einer Frau\, sondern die Geschichte der Menschheit\, die immer wieder in die gleiche Falle tappt. Sie ist ein Symbol für den ewigen Kampf zwischen Wissen und Ignoranz\, zwischen Wahrheit und Verleugnung. Und so steht Kassandra\, verdammt von den Göttern und verachtet von den Menschen\, an der Schwelle zur Ewigkeit. Ihre Prophezeiungen\, ihr Wissen\, ihre Wahrheit – sie bleiben ungehört und unverstanden. Kassandra\, die Seherin\, die Verkünderin der unerhörten Wahrheit\, ist vielleicht der Spiegel unserer eigenen Blindheit und Taubheit. Und so schauen wir aus der Antike in unsere eigene Angst vor der Wahrheit\, unser verzweifeltes Festhalten an Illusionen und Lügen.
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