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SUMMARY:ZWANGST | #prinziphoffnung
DESCRIPTION:Eine Performance zum Thema Ängste und Zwänge von und mit Kristin Fabig\, Sophie Lenglachner & Alexander Hohaus. Für alle ab 14 Jahren. \nWenn aus den kleinen alltäglichen Ängsten und Zwängen\, die großen Monster unter unseren Betten werden\, wenn sich Panikattacken und Ohnmachtsgefühle anschleichen und überhand nehmen\, werden Geist und Körper in einem tiefen Strudel des Unwohlseins verschlungen. Eine gesunde Balance zu finden\, mit den eigenen Emotionen umzugehen\, kann durch zusätzlichen Druck von Eltern\, Schule\, Arbeit und sozialem Umfeld herausfordernd sein.\nDie Performerin Kristin Fabig\, der Musiker Alexander Hohaus und die Ausstatterin Sophie Lenglachner stellen sich spielerisch und humorvoll den Herausforderungen von Ängsten und Zwängen und balancieren auf dem Drahtseil der Bewältigungsstrategien. \nTermin:\nSchulvorstellung:\nFreitag\, 12.04.2024 – 10:00 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, 06110 Halle (Saale) \nDauer: ca. 75 Minuten\nNach der Vorstellung gibt es ein Nachgespräch mit den Performenden und einer Kinder- &Jugendpsychotherapeutin \nFür Schulklassen und Jugendgruppen ab Klasse 8 / 14 Jahren \nKartenreservierung Schulklassen:\nTickets: Pro Schüler:in 5€ | Lehrkräfte freier Eintritt\nKartenreservierung per Mail an: kontakt@wuk-theater.de \nÖffentliche Vorstellungen:\nPREMIERE: Do\, 11.04.2024 – 20:30 Uhr Uhr\nFr\, 12.04.2024 20:30 Uhr\nSa\, 13.04.2024 – 20:30 Uhr\nWUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, 06110 Halle (Saale) \nTickets: 10/17/25 €\nFreie Preiswahl\nBald erhältlich in unserem Online-VVK unter:\nhttp://www.wuk-theater.de/karten\noder an allen Vorverkaufsstellen der Stadt \nBeteiligte\nKonzept\, Performance: Kristin Fabig\nKonzept\, Bühnen- &Kostümbild\, Performance: Sophie Lenglachner\nMusik\, Performance: Alexander Hohaus\nVideo: Nadine Hampel \n„ZWANGST“ ist eine Koproduktion mit dem WUK Theater Quartier.\nGefördert durch die Stadt Halle und die Kloster\nBergesche Stiftung. \nHintergrund-Informationen\nVon klein auf lernen wir\, dass wir in unserer westlichen Gesellschaft Rechte und Pflichten haben\, die unser Zusammenleben bestimmen. Doch was passiert\, wenn daraus Zwänge und Ängste werden? \n“Du musst zur Schule gehen. Du musst gut in der Schule sein. Du musst dich anstrengen. Du musst gute Noten haben. Du musst einen guten Beruf erlernen. Du musst wissen\, was du werden willst. Du darfst keine Zeit verschwenden. Du darfst nicht faul sein. Du musst studieren. Du musst eine Ausbildung machen. Du musst heiraten. Du musst Kinder bekommen. Du musst ein erfülltes Leben führen. Du musst glücklich werden. Du brauchst keine Angst zu haben. Andere schaffen es ja auch.” \nHinter solchen Aussagen stecken oft eigene Wünsche\, die Erwachsene auf Kinder projizieren. Es sind persönliche\, legitime Wünsche\, die uns antreiben und motivieren können. Wir vergleichen uns mit Anderen und schaffen ein eigenes Idealbild von uns\, wie wir sein wollen\, wie wir werden wollen. Doch was passiert\, wenn wir diesem Ideal von uns selbst überhaupt nicht gerecht werden können? Was ist\, wenn die Herausforderungen zu groß werden und der Druck immer stärker? Was ist\, wenn wir das Gefühl haben\, nicht mehr voranzukommen und in einer Perspektivlosigkeit enden? Was ist\, wenn die Angst vor dem Scheitern und der Nicht- Erfüllung der sehnlichsten Wünsche in einer Dauerschleife aus negativen Gedanken mündet? Und was ist\, wenn dieser Kreislauf aus eigener Kraft kaum noch durchbrochen werden kann und der ganze Körper rebelliert? \nGerade in der Pubertät und an der Schnittstelle zwischen “nicht mehr Kind und noch nicht Erwachsen” tauchen viele Identitätsfragen auf\, vergleiche mit Anderen sowohl über soziale Medien\, als auch im “Real-Life” sind an der Tagesordnung\, das Streben nach Perfektionismus kollidiert mit der Realität\, Erschütterungen durch Krisen\, sowohl familiär als auch gesellschaftlich (Pandemie\, Kriege\, Energiekrise\, erhöhte Gewaltbereitschaft\, politische Unzufriedenheit etc.) schüren noch mehr Ängste. Die vergangenen Jahre haben immer mehr Ängste hervorgebracht. Was bedeutet es\, in einer aktuell so unsicheren Welt erwachsen zu werden? \nWir können lernen\, mit unseren Ängsten umzugehen. Es gibt individuelle Bewältigungsmechanismen und Strategien\, die uns dabei unterstützen können. Sie können helfen\, die Emotionen anzunehmen\, ohne uns von ihnen lähmen zu lassen. Sie können helfen\, Mut aufzubringen\, uns unseren Ängsten zu stellen\, anstatt uns in Isolation und Rückzug oder Aggression und Wut zu begeben. Mit diesen Strategien können wir es schaffen\, trotz gesellschaftlichen Krisen und persönlichen Herausforderungen ein optimistisches Zusammenleben und eine positive Sinnhaftigkeit für unser Leben zu finden. \nMit der Performance „ZWANGST“ laden wir das Publikum in unsere Erlebniswelt der Emotionen ein\, zu Austausch und Auseinandersetzung mit der eigenen und der kollektiven mentalen Gesundheit und einer Aufweichung der Schamgrenzen\, hin zu einem Fokus auf Hoffnung gebende Bewältigungsstrategien.
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