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SUMMARY:grell\, warm + diffus: Freie Zeiten - mit Lisa Schindler
DESCRIPTION:Schnaufend und schwitzend gehen die Sommerferien in die letzte Runde. Wer war schon weg\, raus\, wer kann sich das überhaupt leisten und was ist freie Zeit überhaupt? Und Freizeit? In der Kultur\, in der Kunst? Und in anderen umgebenden\, eigentlich allen Bereichen? Wie war das noch mit Carearbeit? Was brennt euch auf der Zunge\, was fehlt\, was geht? Bringt’s mit! \nMit Lisa Schindler sprechen wir über Zeit- und Selbstmanagement\, (Konflikt- und Stress-)Kommunikation\, Leitbildprozesse und den (Un-)Möglichkeiten einer 4-Tage Woche. \nGrell\, warm und diffus sind hier die Lichteinstellungen unserer geistigen Scheinwerfer. Um sich dem zu widmen\, was uns blendet\, ablenkt und stört. Was uns in Bewegung bringt\, zusammenhält und entspannen lässt. Was mit Widerspruch\, Unschärfe und Ferne reizt und lockt. Wir laden Kunst und Gesellschaft ein\, um sich zusammen in kreativer Resilienz zu üben. Und um sich gemeinsam auf und abseits der angestammten Plätze mit ausgewählten\, aktuellen Themen a u s e i n a n d e r z u s e t z e n. \nModeration Mereth Garbe\nMit Lisa Schindler\nTechnik Alfred Alschewski\nTermin Mittwoch\, 10. August\, von 20:30 bis ca. 22:00 Uhr\nEintritt frei\, um Anmeldung wird gebeten (mereth.garbe@wuk-theater. De\, Betreff: gwd)
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LOCATION:WUK Theater Schiff\, Saalepromenade\, Steg 4\, Halle (Saale)
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SUMMARY:The world at large barely moves me
DESCRIPTION:Schade\, du hast so ’ne komische Weltanschauung \n„Zwei Menschen kommen\, vertieft ins Gespräch\, auf die Bühne. Es geht um runde und eckige Formen\, Keramik\, Bronze und Ton\, die Sache und die Kunst. Die Welt ringsherum scheint für diese beiden Künstler\, einen Mann und eine Frau\, nicht zu existieren. Doch in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus war es in Deutschland unmöglich\, Teekannen\, Geschirr und Plastiken zu schaffen\, ohne in den Mahlstrom der Politik zu geraten. (…) so sind es vor allem jene Briefpassagen aus den Nachkriegsjahren\, die verstören. Und die Intensität der Gespräche über die Kunst kann nicht darüber hinwegtäuschen\, dass das Gift des Antisemitismus selbst in jenen wirkte\, die vorgeblich keine Vorurteile und jüdische Freunde hatten.“\nMatthias Bischoff in der FAZ – „Gift des Antisemitismus“ \nEin Abend über eine ambivalente Zeit.\nÜber Hingabe\, Konkurrenz\, Abhängigkeit und Antisemitismus.\nUnd zwei Menschen\, die Freunde waren. \nÜber ein Land im Umbruch und Aufbruch\, dessen Richtungen im ständigen Konflikt stehen.\nDie Keramikerin Marguerite Friedlaender und der Bildhauer Gerhard Marcks prägten maßgeblich das deutsche Kunsthandwerk. Sie musste fliehen. Er blieb. \nDer Abend blickt einerseits auf das Schaffen der beiden Künstler*innen am Bauhaus (Weimar) und der Burg Giebichenstein (Halle).\nAndererseits beleuchtet er eine Zeit\, in der Antisemitismus für die meisten eine natürliche Überzeugung war. Auch für Gerhard Marcks. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus zeigte sich\, wohin der Antisemitismus führen kann. In die Vernichtung; aber er war schon längst vorher da und hatte sich in der Gesellschaft als geläufige Weltanschauung festgesetzt. \nWie war Freundschaft dennoch möglich und wie eine kritische Auseinandersetzung miteinander? \nTermine und Tickets\nPremiere / Uraufführung Freitag\, 17.06.2022 – 20.30 Uhr – zur Eröffnung des Sommerfestivals #PARADIESE\nSamstag\, 18.06.22 – 20:30 Uhr\nFreitag\, 15.07.22 – 20:30 Uhr\nSamstag\, 16.07.22 -20:30 Uhr\nMittwoch\,  10.08.22 -20:30 Uhr\nFreitag\, 12.08.22 -20:30 Uhr \nFrankfurt-Premiere im studioNAXOS\nFreitag\, 01.07.22 – 20:00 Uhr \nText\, Regie: Carolin Millner \nDramaturgie: Lisa Schettel \nFigurenspiel & -bau: Elsa Weise\nBühne\, Kostüm\, Licht: Maylin Habig + Nils Wildegans \nMusik: Jacob Bußmann \nSpieler*innen: Sarah Gailer + Benjamin Müller \nProduktionsleitung: Jasna Witkoski \nRegieassistenz: Sylvia Eck  \nEine Produktion der ELEGANZ AUS REFLEX GbR in Koproduktion mit dem WUK Theater Quartier und studioNAXOS. Die Koproduktion ist realisiert vom Netzwerk Freier Theater – dieses Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Darstellende Künste e.V. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain\, dem Kulturamt Frankfurt am Main\, der GVL. ELEGANZ AUS REFLEX wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main mehrjährig institutionell gefördert. \n  \nÜber Eleganz aus Reflex\nELEGANZ AUS REFLEX stehen für eine Form des Sprechtheaters\, die in enger Verbindung zu Performance und installativer Kunst steht und sich in seinen Stückentwicklungen mit historisch-politischen Themenkomplexen auseinandersetzt. \nIn Abgrenzung zu einer journalistischen Herangehensweise arbeiten wir assoziativ\, schlagen subtile Verbindungen ins Heute und entwickeln Welten\, die zwischen einem Blick in die Vergangenheit und einer utopisch-dystopischen Zukunft oszillieren. Wir glauben daran\, dass subversive Kritik von Gegenwart nicht ohne den Blick in die Vergangenheit auskommt. Ziel ist es\, für den jeweiligen Themenkomplex eine eigene Erzählform und spezifische Ästhetik zu entwickeln. \nDie freie Frankfurter Theatergruppe ELEGANZ AUS REFLEX wurde 2014 von den Künstler*innen Carolin Millner (Künstlerische Leitung\, Text und Regie)\, Maylin Habig (Bühne und Kostüm)\, Nils Wildegans (Licht\, Kostüm und Bühne) und Fee Römer (Soziologie\, DramaturgieDramaturgie) gegründet.
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LOCATION:WUK Theater Quartier\, Holzplatz 7a\, Halle (Saale)
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